Archiv und Pressestimmen


Art Carnuntum 2007:

 

Sa. 21. Juli: Aristophanes'

 " PRAXAGORA -

 die Wahl der Macht -

die Macht der Wahl"

mit Miriam Goldschmidt als Praxagora.

Aristophanes' "Weibervollversammlung" - das Stück vom

Ursprung des Theaters und der Demokratie in der

Neuübersetzung und Inszenierung von Piero Bordin.

Reithalle Schloss Petronell, Beginn 21 Uhr


 

...in einer neuen, witzigen und sehr behutsamen Übersetzung von Bordin

selbst. Und es war Theater pur, geistreich, komisch, voller Wahrheiten

über Politik und andere menschliche Dummheiten. Das alles passt noch

heute perfekt. Brilliant: Miriam Goldschmidt. Hinreißend, ja toll ist das

Trio, das sich zwischen Musikeinlagen (der "Griechen") zur Komödie

trifft. Besonders charmant und pfiffig: Miriam Goldschmidt...

(Kronenzeitung)


 

Sa. 28. Juli: Eines der bedeutendsten Theater der Welt - das

PICCOLO TEATRO DI MILANO -

TEATRO D'EUROPA

präsentiert Aristophanes'  

„DONNE IN PARLAMENTO“

FRAUEN INS PARLAMENT in der Regie von Serena Sinigaglia.

Römisches Amphitheater Petronell-Carnuntum, Beginn 21 Uhr

 

Was wird modern, was antik gestaltet? Inwieweit folgt das Stück der

Original-Fassung? Wie will man dem heutigen Zuschauer das

Thema nahe bringen? Und wie wird der historische Ort genutzt?

Alle diese Fragen kann man nur mit einem einzigen Wort beschreiben:

perfekt!! Eine Meisterleistung bieten alle Mitwirkende... mit hoher

Professionalität und völliger Hingabe  (Kronenzeitung)

 

Die Inszenierung der jungen Starregisseurin balanciert den Stoff

leichtfüßig und im überzeichnenden Hauch der Commedia dell'Arte

auf allgemein verständlichen Schlachtfeldern des Geschlechterkampfs...

...damit hat Festivalleiter Piero Bordin wieder bewiesen, dass

archaischer Theatergenuss ausgesprochen zeitgenössisch sein kann

(Der Standard)

 

Bitte mehr Theater dieser Art!

Das Publikum jubelte demonstrativ. Denn was die Besucher zuvor

im Römischen Amphitheater von Petronell-Carnuntum gesehen hatten,

war Welttheater vom Feinsten. Regisseurin Serena Sinigaglia hatte

Aristophanes' Komödie entstaubt und äußerst liebevoll für Carnuntum

neu eingerichtet. Und so konnte man es sehen, das pralle Leben jener

Frauen die den politischen Aufstand gegen ihre Männer proben.

Mit vollem Körpereinsatz, unbändiger Spielfreude und viel Ironie tobte

ein famoses Ensemble... So modern, so frisch, so heutig kann eine

antike Komödie also auch sein. Kompliment. (Kurier)

 

25. August:

OEDIPUS LOVES YOU

Die irische Performance-Theater-Gruppe

Pan Pan setzt sündhaft komisch zum Bildersturm an -

auf alle Regeln des klassischen griechischen Dramas und

formiert sich live zur Live-Rockband. 

 "come to the theatre... bring your mother....

it's a great night out..." (Sigmund Freud)

Reithalle Schloss Petronell, Beginn 21 Uhr


Die Iren Pan Pan perkussionierten bei Art Carnuntum den Ödipus-

Mythos: Toll! Bei diesem Ödipus kommt Stimmung auf... Die Text-

strophen der live tollkühn gegebenen Lieder laufen am Bildschirm mit.

(Der Standard)

 

Ödipus im Rock-Konzert! Die irische Performance-Theater-Gruppe

Pan Pan aus Dublin präsentierte eine spritzige, unkonventionelle

Bearbeitung des altgriechischen Ödipus-Stoffes. Wenn die antike

Tragödie so mit der Alltäglichkeit überlagert wird, bleibt kein Auge

trocken! Zwischen den Szenen wurde das Theater für Minuten zum

Rock-Konzert, wenn das hervorragende Ensemble zu den Instrumenten

griff. Ein gelungener Abend!  (Kronenzeitung) 

 



2. bis 3. September 2007:



 L'ODYSSEE DU DANUBE  

Die Donau-Odyssee zum Schwarzen Meer mit Richard Martin

und dem Internationalen Institut des Mediterranen Theaters.

Mit an Bord der "MS Theodor Körner" mehr als 100 Künstler -

Poeten, Musiker, Schauspieler, Tänzer - aus dem Mittelmeerraum.

Jede Anlegestelle wurde zur Bühne und zum internationalen

Treffpunkt. In Österreich war es Hainburg mit der Kulturfabrik.

Sonntag, den 2. September: 

11 Uhr: Abfahrt von Wien  nach Hainburg (Mitfahrgelegenheit!)

14 Uhr: Ankunft in Hainburg. Kinderprojekt "Die Ankunft der Anderen"

von 14-16 Uhr. Kinder von 10-14 Jahren (und Eltern) herzlich will-

kommen.


Richard Martin

Um 20 Uhr in der Kulturfabrik: Richard Martin mit Poesie vom

Mittelmeer, am Flügel begleitet von Jula Jannaki. Danach

mediterranes Musikfest an Bord der "Theodor Körner" mit dem

Premierenkonzert des neuen "Mediterranen Orchesters".  

 

Montag, den 3. September:

11 Uhr: Internationales Symposion Art Carnuntum in der Kulturfabrik.   

14 Uhr: Abfahrt von Hainburg nach Bratislava. An Bord der "Marathon

der Poesie".  Mitfahrgelegenheit bis Bratislava. Von Bratislava

geht die Reise über Budapest (Konzert des neuen "Mediterranen

Orchesters" im Ungarischen Nationaltheater) und Belgrad weiter

nach Bulgarien und Rumänien..

*

Freitag, den 14. September: Das Ereignis:

PETER STEIN / Arturo Annecchino:

FAUST FANTASIA

Begleitet vom Pianisten Giovanni Vitaletti und der Originalmusik

von Arturo Annecchino interpretiert Peter Stein selbst zahlreiche

Charaktere aus seiner unvergesslichen, bereits legendären

FAUST-Produktion. 

Reithalle im Festsschloss Hof, Schloss Hof, Beginn 20.30 h


...zwei Virtuosen sind unter sich: Giovanni Vitaletti bietet am Flügel

enorme Kraft auf für die dunkel grollende, effektvoll flatternde, in

stillen Momente behutsam klingende und sehr intensive Musik

Annecchinos. Stein wiederum brilliert als nachdenklicher Faust

ebenso wie als schrille Hexen aller Arten... Ein Meister der

Verstellung!  (Kronenzeitung)

 

...sobald er den Stuhl verlässt und breitbeinig zu den beginnenden

Disharmonien zappelnd, das Treffen von Faust und Gretchen

vorträgt. Ab da wirkt er in seiner Routine atemberaubend: Sein

Schwerpunkt auf Fausts Kommunikation mit den übernatürlichen

Mächten, seine kleinen Eingriffe in die Textchronologie arbeiten

am Psychogramm eines gierigen und nicht zu befriedigenden

Gelehrten. Den Höhepunkt legt Stein in und um die Walpurgis-

nacht. Seine Hexen sind blasiert, entschweben ins Falsett,

singen sich durch derbe Wiener Lieder. Neben diesem Sprech-

universum zerplatzen romantische Musikmotive in Dissonanzen.

Letztlich ist es geschafft: Selten hat sich Gretchen so unumgänglich

und unumwunden geekelt vor ihrem Heinrich wie in dieser

Version von Peter Stein.   (Der Standard)

 

Und besser als manches Staatsschauspiel lässt er Goethes

Figuren lebendig werden. Er ist ein herrischer Faust, ein hinter-

listiger Mephisto, ein hinreißendes Gretchen. Im Stakkato

schreit er Fausts Verzweiflung heraus, als er erkennt, dass er

Margarethe ins Verderben gestürzt hat; er singt und tanzt die

Verse der Walpurgisnacht. Kongenial die Musik von Arturo

Annecchino, am Klavier interpretiert von Giovanni Vitaletti.

Das schwelt so bedrohlich oder schmeichelt leise, dass es eine

Freude ist. (Kurier, Wertung: 4,5 von möglichen 5 Punkten!)

 

Das Ergebnis übertrifft jede szenische Produktion. Mit höchster

darstellerischer Kraft erschloss Stein sprechend, singend und

pantomimisch die Szenen vom Studierzimmer bis zur Gretchen-

tragödie. Fabelhaft: die Walpurgisnacht. Stein zeigt sich als

Faust ebenso ideal besetzt wie als Mephisto oder hysterische

Hexe. Fabelhaft wie Giovanni Vitaletti mit Kraft und Ausdruck

begleitet. ( NEWS, Wertung: 6  Sterne von möglichen 6 ! )

 

Samstag, den 29. September: "Die Nacht der Poesie"

PHILOKTET und DELPHI von Jannis Ritsos.

Jannis Ritsos wurde 1909 in Monemvasia/Peloponnes geboren

und starb 1990 in Athen. Er gilt neben den Nobelpreisträgern

Georgos Seferis und Odysseas Elytis als größter griechischer

Lyriker des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Gedichte wurden

u.a. von Mikis Theodorakis vertont. Ein poetischer Abend

der deutschsprachigen Übersetzungen u.a. mit Deutschlands

  

bekanntestem Griechen, Kostas Papanastasiou, den viele

nur als Wirt der ARD-Fernsehserie Lindenstrasse kennen.

Im Museum Carnuntinum, Bad Deutsch-Altenburg, Beginn 20.30 h




Dies war unser Programm 2006:

Art Carnuntum Welt-Theater-Festival

im römischen Amphitheater Petronell-Carnuntum:

 

1. Juli: Euripides' ELEKTRA,  Regie: Hansgünther Heyme

Eine zeitlose Tragödie. Heyme hat für eine dichte

Inszenierung gesorgt, in der die herbe, verschlossene Elektra

von Pilu Lydlow Mittelpunkt ist. Ergriffen und hingerissen

verfolgte das Publikum das grausame Geschehen.

Und war begeistert! ( Kronenzeitung )

                        

Auch in dieser ursprünglichen Form gelingt Regisseur Hansgünther

Heyme gemeinsam mit den Darstellern ein bewegendes Werk, bei

dem das Publikum hautnah die Wut, Unentschlossenheit und 

Verzweiflung der Protagonisten spüren kann. ( NÖ-Nachrichten )

 

14. Juli: Euripides' TROERINNEN,  Regie: Serena Sinigaglia


Die Troerinnen in Carnuntum: Temperamentvoll, hautnah...

Eine packende, berührende Aufführung!  ( Die Presse )

                                         

Zu Recht gilt Serena Sinigaglia als junger, wilder, vor allem aber

kompromissloser Regiestar Italiens. ...die Rechnung geht in 

einem großartigen Theatererlebnis auf.  ( Der Standard )

 

Ein Elementarereignis! ...das begeisterte Publikum bleibt atemlos

und gebannt zurück. Sensationell. ( NÖ-Nachrichten )

 

29. 7: Euripides' Satyrspiel DER KYKLOP, Regie: Vincenzo Pirrotta  

...ein zinnoberrot gefleckter Chor von Hirten, der, vom menschen-

fressenden Zyklopen seiner kultischen Bestimmung entfremdet,

Schafe hüten muss und der nächsten Weinberauschung nach-

vollziehbar sehnsüchtig entgegendämmert... In Carnuntum wird

Jahr für Jahr die Nabelschnur, die uns mit dem Ursprung verbindet

frisch durchblutet.  ( Der Standard )

                                              

Und eine großartige Truppe unter Vicenzo Pirrotta hat ihn nun

zur "Art Carnuntum" gebracht, die für ihre Pflege der antiken 

Literatur mehr als zu loben ist. Die römische Arena zu Carnuntum

bekam eine vollblutige Demonstration italienischer Theaterlust

vorgesetzt, bei der sich das lüsterne Treiben der Satyre über

alle Genregrenzen hinwegsetzt. Faszinierend. ( Wiener Zeitung )

  

 

In Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Carnuntum zeigte das

Art Carnuntum Open Air Classic Cinema Filmfestival

im wunderschönen Ambiente des Museums Carnuntinum:

Die Fahrten des Odysseus mit Kirk Douglas, Anthony Quinn

Oh Brother Where Art Thou - Mississippi Odyssee mit George Clooney

Alexander von Oliver Stone mit Colin Farrel, Angelina Jolie

Asterix und Obelix - Mission Kleopatra mit Gerard Depardieu 

Die Passion Christi von Mel Gibson mit Maia Morgenstern

Asterix und die Wikinger - der brandneue Zeichentrickfilm

Gladiator von Ridley Scott mit Russel Crowe

Beginn war jeweils um 21 Uhr

 

Am Samstag, den 22. Juli 2006 gab es das 

Theater-Film-Literatur-Special: "Die Nacht der Poems"

von und mit Großbritanniens führendem Theater-

und Filmpoeten Tony Harrison

http://www.contemporarywriters.com/authors/?p=auth188  


 

Dies war das 

Art Carnuntum 

Welt-Theater-Festival 2005:

Einzigartiges Welttheater an historischer Stätte

 

Samstag, 11. Juni 2005, 21 Uhr, Schloss Petronell:

Tanztheater: Editta Braun Company

"EURYDIKE revisited"

Der Mythos von Orpheus und Eurydike -

man meint ihn zu kennen und war doch immer 

schon irritiert warum Orpheus scheitert...


Text von Barbara Neuwirth, 

Komposition von Thierry Zaboitzeff 

 

"...aus dem exzellenten Ensemble um Editta Braun als 

Hermes / Hades stechen besonders Magdaléna Caprdova

als Eurydike und Kamil  Warchulski als Orpheus heraus.

Der Übergang von kraftvoll-harten zu weichen Bewegungen

ist fließend, jeder Schritt sitzt auch bei den rasanten

Tempowechseln mit eiserner Perfektion."  ( NÖN )

 

Samstag, 2. Juli 2005, 21 Uhr, Schloss Petronell:

Das Theaterereignis das Jahres:

Michael Cacoyannis -

einer der bedeutendsten Film- und Theaterregisseure der Welt

(allein sein Film "Alexis Zorbas" erhielt 6 Nominierungen und 3 Oscars)

präsentiert seine Adaption von Aristophanes'

"LYSISTRATA -

ein musikalisches Cabaret"

 

mit Weltstar Maia Morgenstern -

( u.a. Mel Gibson's "Maria" in "Die Passion Christi" )

und Vladimir Ivanov. Musikalische

Leitung und am Piano: Alkis Kollias.

Eine "Sternstunde" des Welttheaters, die Mann/Frau sich

nicht entgehen lassen sollte.  In englischer Sprache

 

...eine wunderbare Komödiantin - Maia Morgenstern - spielt

da ganz ohne Allüren Theater: pur, unverfälscht und direkt.

Mit ihrem Partner Vladimir Ivanov offenbart sie mehr als

nur komisches Talent. Beim Singen erreicht ihre Altstimme

die Tiefen einer Lucia Valentini-Terrani, als Darstellerin

einer keifenden Alten beweist sie Selbstironie....

Theaterrivalität zwischen Meg-Ryan-Hysterie und Bette-

Midler-Frechheit, sympathisch, fulminant, brillant!  Jubel! "

( Neue Kronenzeitung )

 

 

Samstag, 9. Juli 2005, 21 Uhr, Schloss Petronell:

Attis Theater Athen: 

"AJAX - der Wahnsinn"


Die Sophokles-Tragödie "Aias" in der beeindruckenden

Inszenierung von Regiestar Theodoros Terzopoulos, der international

Triumphe feiert. Der minimale Text ist auf griechisch -

alles andere faszinierende Körpersprache.

 

"Schließlich wohnte man einem - hier muss das Wort 

ausnahmsweise erlaubt sein - Event im besten Sinne bei...

Allein die vom minutenlang anschwellendem Lachen,

das am Ende in Weinen umkippte, geprägte Eröffnungs-

sequenz hätte schon den Besuch dieses 'Ajax' in 

Carnuntum gelohnt. Lang anhaltender Applaus für 

eine Stunde, die bewies: Theater kann knallen."

( Der Standard ).

 

 

Freitag, 22. Juli 2005, 21 Uhr, Schloss Petronell:

Multimedia

Art Carnuntum Festival Fest

Es spielen "Die Griechen" - zu sehen "Die Perser" des Aischylos

Mit freundlicher Unterstützung durch den  ZDFtheaterkanal

  

    

Und dies war das 

WELT-THEATER-FESTIVAL 2004: 

 

Donnerstag, 24. Juni 2004, Beginn 21 Uhr, Schloss Petronell :

Ein Fest für Athen

Musik, Lieder und Texte aus der Geburtsstätte des

Theaters. Mit dem Ensemble der jungen griechischen

Komponistin Jula Jannaki

 

Montag, 28. und Dienstag 29. Juni 2004, Beginn jeweils 21 Uhr :

Art Carnuntum präsentiert das berühmteste Theater Amerikas

mit einen Meilenstein der Theatergeschichte:

La MaMa Theatre New York mit

Andrei Serban's Meisterwerk


"TROERINNEN"  von Euripides

Musik:  Elizabeth Swados, 

Inszenierung:  Andrei Serban

Eingerichtet von Ellen Stewart  

 

 

9. und 10. Juli 2004, Beginn jeweils 21 Uhr, Schloss Petronell :

Die weltweit bedeutendste Institution des klassischen Dramas, das

Istituto Nazionale del Dramma Antico, Rom-Syrakus

präsentiert in Zusammenarbeit mit Art Carnuntum:

Aristophanes' Komödie

"WEIBERVERSAMMLUNG"

"Le Donne in Assemblea"  -

in italienischer Sprache mit deutscher Übertitelung. 


Inszenierung: Luciano Colavero unter der künstlerischen

Gesamtleitung von Peter Stein

 

Sonntag, 25. Juli 2004, Beginn 21 Uhr, Schloss Petronell, 

Atalaya Theater Sevilla präsentiert in Zusammenarbeit 

mit dem renommiertesten Theaterfestival Spaniens, dem 

Festival  de Teatro Clasico de Merida

und Art Carnuntum:

"MEDEA"

In spanischer Sprache. Mit musikalischen Elementen aus

Armenien, Georgien, Griechenland, Persien un Rajasthan

    
       




Inszenierung: Ricardo Iniesta

 

Das Atalaya Theater Sevilla wurde im Programm "European 

Theatre Laboratories as Cultural Innovators (2003-2008)" der 

Europäischen Union aufgenommen - gemeinsam mit dem 

Odin Teatret von Eugenio Barba, dem Grotowsky Center und 

dem Theatre du Soleil von Ariane Mnouchkine. 

 

 

...und dies war das

WELT-THEATER-FESTIVAL 

Art Carnuntum 2003

 

Samstag, 28. Juni 2003, 21 Uhr, Amphitheater Petronell:

Augustinus Aurelius


rezitiert / interpretiert von  Gérard Depardieu

Inszenierung: Jean-Paul Scarpitta

 

"...wenn...der zauberhafte Widerschein der beleuchteten Pappeln

und die "ohrnah" flüsternde Stimme Depardieus sich mit Augustinus'

"Confessiones" - seinen "Bekenntnissen" - mischen, dann ist das

Atmosphäre pur. Augustinus in dieser Landschaft ist doch

Labsal für manche Seele."   ( Kronenzeitung ) 

 

3., 4. und 5. Juli 2003, jeweils 21 Uhr:

"Glückliche Tage" von Samuel Beckett

Inszeniert von Peter Brook


mit Miriam Goldschmidt

Peter Brooks erste Inszenierung in deutscher Sprache -

"ein Triumph!"  ( Süddeutsche Zeitung, 

Frankfurter Allgemeine Zeitung )

 

 

Sonntag, 20. Juli 2003, 21 Uhr, Schloss Petronell:

Euripides' "Scherben"

Inszeniert von Hansgünther Heyme 


Bisher ungespielte Textfragmente des Euripides - eine Uraufführung

nach 2400 Jahren, inszeniert von Hansgünther Heyme 

 

"Scherben" brachten Theaterglück: Szenen und Weisheiten

von Euripides, streng und musikalisch und voll Zeitbezug....

Ein Glücksfall nicht nur für Theaterschauer.   ( Die Presse )

 

 

Im Juli 2002 präsentierte Art Carnuntum im antiken

römischen Amphitheater von Petronell-Carnuntum 

das europäische Theaterereignis des Jahres 2002:

 

 
 

Peter Stein's  PENTHESILEA nach Heinrich von Kleist,

Protagonistin: Maddalena Crippa als Amazonenkönigin.

 

Bühne: Dionysis Fotopoulos, Musik: Arturo Annecchino,

Kostüme von Oscar-Preisträgerin Franca Squarciapino, 

Lichtgestaltung von A. J. Weissbard. 

 

Eine internationale Gemeinschaftsproduktion für die großen 

antiken Theater und Stätten Europas: Epidauros (Griechenland), 

Syrakus (Italien), Carnuntum (Österreich) und Merida (Spanien).

 

"Das unmögliche reizte Peter Stein immer, manchmal scheiterte er

daran. Diesmal nicht. Ihm gelang eine Quadratur des Kreises...

...Stein gelangen - bei allen inneren Widersprüchen - zweieinhalb

atemlose, pausenlos packende Stunden. Dabei sprang der Autokrat

und Pygmalion, der die Titelrolle seiner Lieblingsschauspielerin

Maddalena Crippa anvertraute, über die eigenen Schatten: Er erarbeitete

in einer komplizierten arbeitsteiligen Gemeinschaft ein staunenswertes

simbiotisches Ritual aus Sprache, Musik und phonetischer Poesie.

Arturo Annecchino schuf eine hervorragende funktionale Mischung

aus Bruitismus, Archaik, griechischer Volksmusik, Sprechchören und

Hörspielgeräuschen, dazu die Choreographie der neunundzwanzig

sportlich-wilden Amazonen, die Karateschläge austeilen, singen und

sprechen können, trainiert von André Gringas. So vermählt Stein den

antiken Stoff der antiklassischen Zügellosigkeit mit der Psychoanalyse

des zwanzigsten und mit der Technik des einundzwanzigsten

Jahrhunderts..."   ( Frankfurter Allgemeine Zeitung ) 

  

        

 

Art Carnuntum - ein Theaterfestival ohnegleichen. An historischer Stätte, 

dort wo einst Kaiser Marc Aurel selbst Betrachtungen über das Theater 

verfasste, kommen jedes Jahr grandiose Interpretationen bedeutender 

Stücke des großen Welttheaters zur Aufführung. 

 

Bisher präsentierten u.v.a. das Royal National Theatre London

das La MaMa Theater New York das Piccolo Teatro di Milano -

Teatro d'Europa, die Ruhrfestspiele Recklinghausen,  die Suzuki

Company of Toga, das A Taganka Theater Moskau, das Theatre

National du Luxembourg, das Kroatische Nationaltheater Split,

das Roma Theater Pralipe, das Istituto Nazionale del Dramma 

Antico Rom-Syrakus, Shakespeare's Globe Theatre London

und Theatergrößen wie Tony Harrison, Sir Peter Hall,

Michael Cacoyannis, Peter Brook, Hansgünther Heyme,

Peter Stein, Ellen Stewart, Tadashi Suzuki, Salvador Tavora,

Theodoros Terzopoulos oder Robert Wilson ihre neuesten

und spannendsten Inszenierungen im Rahmen des Welt-Theater-

Festivals Art Carnuntum. Meisterwerke wie "Die Perser", "Lysistrata",

"Oedipus", "Elektra", "Phaedra", "Iphigenia", "Medea" - Mythen

und Stücke die unsere Menschheit mit formten. Ideale, Schicksale

und Werte die seit über 2000 Jahren Menschen in aller Welt

inspirieren, bewegen und begeistern. Interpretiert und inszeniert

von großartigen Theatern und Künstlern unserer Zeit.  Unter der

Leitung seines Gründers Piero Bordin ist Art Carnuntum inzwischen

zum Zentrum der zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem

klassischen Kulturerbe im Herzen Europas geworden. 


Zuschriften, Informationen und Kommentare mailen Sie bitte an:

 

   team@artcarnuntum.at

 

Informationen über das Programm des


ARCHÄOLOGISCHEN PARKS CARNUNTUM erhalten Sie auf dessen Homepage:


Archäologischer Park Carnuntum

 

niederösterreich kultur     /     BKA kunst         

 



*

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Dies war das

Art Carnuntum

WELT THEATER FESTIVAL 2009:

 

Sonntag, 2. August, Kulturfabrik Hainburg, Beginn 20 Uhr:

 Im Rahmen von „Die Kaiser von Carnuntum veränderten die Welt - Abschied vom Olymp“


Temple Theatre London

“ OUT OF CHAOS ”

Winner of 1st Prize, Act Festival, Bilbao

 Winner of Audience Prize, 100° Festival, Berlin 

Sell-out run at the Blue Elephant Theatre, London

 

Eine phantastische, wahnwitzig-zeitlose Reise durch die griechische Götterwelt

präsentiert das Londoner Temple Theater mit minimalen Mitteln aber großem theatralischen Können.

Ein zeitgemäßes "Who is Who" der olympischen Götter mit ihren allzu menschlichen Vorlieben und

Eigenschaften. Dazu gibt es noch antike Götter im Original: als Einstimmung am Beginn der Aufführung eine

Spezialführung in der Kulturfabrik durch dasnormalerweise nicht zugängliche Archäologische Depot

Carnuntums und dessen Schätze. Die Führung ist auf Deutsch, die Aufführung in englischer Sprache, wobei

die aus mehreren Ländern stammenden SchauspielerInnen auch ihre jeweilige Muttersprache dramaturgisch

effektvoll mit einsetzen.

 

 

Für 60 Minuten wurde das Publikum ins Reich der Götter und Mythen entführt. Nicht ohne Erstaunen

konnte man feststellen, dass die antike Schicksale mitunter heute in einem anderen Gewand wiederkehren.

Ein sehenswerter, beeindruckender Abend - lustig, witzig und nie banal! ( KRONENZEITUNG )

 

 

Das Temple Theatre London zeigte einen irrwitzigen Götterreigen mit bewegenden Momenten.

...große Mythen nicht vom hohen Ross herab, sondern mit viel Spaß an der komödiantischen Übertreibung:

Das goldene Zeitalter, ein Riesen-Supermarkt ohne Kreditkartenlimit, die eifersüchtige Hera als

schrille Slapstick-Furie oder, immer wieder witzig, Juan Ayala als dümmlicher Macho Zeus. Aber auch

Spannung und bewegende Szenen schuf die junge Truppe, besonders in den an Tanz- und

Körpertheater orientierten Übergängen zwischen den Szenen. (Niederösterreichische Nachrichten)

 

 

Heiteres Tohuwabohu der Götterwelt. Wie da unter anderem Zeus und Thetis und Peleus und Narziss und

natürlich Prometheus - "ein rebellischer Gott" - mit ihren allzu menschlichen Vorlieben und Eigenschaften in

der Szenerie wüst herumkobolzen, das hat etwas von anarchischer Clownerie und ergibt eine heitere

rasante Farce voller Sprach- und Wahnwitz... ( KURIER, Wertung: 4 von 5 möglichen Punkten )


*

Samstag, 8. und Sonntag, 9. August 2009:

Im Rahmen von Art Carnuntum’s Shakespeare Special


EIN TRAUM VON EINEM SOMMERFEST

Open Air im Kaiserlichen Festschloss Hof, A-2294 Schlosshof

Machen Sie - mit oder ohne Picknickkorb - eine „very britische“ Landpartie zu

Österreichs größter Schlossanlage auf dem Lande:

Das weltberühmte SHAKESPEARE'S GLOBE THEATRE London

 präsentiert William Shakespeare’s größte Komödie

“ A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM ”

Samstag: Beginn 20 Uhr  /  Sonntag: Beginn 18.30 Uhr

In englischer Sprache. Bei Schlechtwetter in der großen Reithalle.

 

Auf einer dem elisabethischen Stil nachempfundenen Bühne beleben die famosen Schauspieler des

fantastischen Globe-Theaters traumhaft schön und herrlich witzig die Tradition des klassischen Wandertheaters

für das 21. Jahrhundert.

Nach dem großartigen Erfolg im Vorjahr ( KURIER: "erstmals in Österreich, zeigten die Londoner mit einer

hinreißenden Aufführung von "Romeo & Juliet", was ihr Nationaldichter alles sein kann: Herzzerreißend

tragisch, zum Schenkelklopfen komisch, geil und ewig gültig - Fabelhaft ! " )  präsentiert Art Carnuntum 2009

abermals das weltberühmte SHAKESPEARE'S  GLOBE THEATRE LONDON mit seiner neuesten Produktion.

 

 

Art Carnuntum: Ein großartiger Sommernachtstraum im romantischen Festschloss Hof.

Es wurde viel gelacht an diesem Abend. Beeindruckend auch, dass das Ensemble nicht nur über beachtliches

schauspielerisches Talent verfügt, sondern auch die zahlreichen, aus dem Sommernachtstraum nicht

wegzudenkenden Musikeinlagen selbst bestritt. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr führte die famose britische

Truppe einmal mehr vor, welch wonnige Schauer sich einstellen, wenn sich die Qualitäten des Barden aus

Stratford mit hoher Schauspielkunst und intelligenter Regie verbinden. Begeisterungsstürme im Publikum.

( WIENER ZEITUNG )

 

 

Witzig, frech, einfallsreich, mit sparsamen Mitteln trieben die durchwegs hervorragenden, jeweils mehrere

Rollen übernehmenden Schauspieler ihr herzerfrischend heiteres, pointenreich ironisches Spiel auf der

Bretterbühne. Ein köstlicher Spaß auf höchstem Niveau, die Originalsprache steigert den Genuss. Ein Esel

ohne Eselkopf, ein weiblicher Puck in Strapsen, eine Hermia, die zwischendurch auch einmal zum Saxofon

greift, ein Hauch von Show und viel augenzwinkernder Humor : Das Publikum war hingerissen.

Fazit: Shakespeare spielen die Briten einfach konkurrenzlos: Chapeau!  ( Niederösterreichische Nachrichten )

 

 

In einer hinreißenden, originellen Inszenierung von Raz Shaw, die das Werk unserer Zeit näher rückt,

dabei aber keineswegs William Shakespeares Substanz beeinträchtigt. Ebenso hinreißend wie

unterhaltsam das Spiel der acht Ensemblemitglieder, von denen jede(r) zwei bis drei Rollen verkörpert

und zwischendurch auch Musikinstrumente wie Banja, Schlagzeug und Saxophon spielt.

( KURIER, Wertung: 5 von möglichen 5 Punkten ! )

 

 

Fulminanter Sommernachtstraum. Schon im vergangenem Jahr hat das Shakespeares' Globe Theatre

 auf Einladung von Piero Bordin's Festival Art Carnuntum mit Romeo & Juliet überaus erfolgreich in Petronell

gastiert. Diesmal stellten die Briten ihre Wanderbühne ins kaiserliche Festschloss Hof und entfesselten einen

"Midsummer Night's Dream" voll aberwitziger Spielfreude und prasselnder Pointen. Nach dem Prinzip "Lass

mich auch den Löwen spielen" übernehmen die Schauspieler mehrere Rollen, wechseln bisweilen auf offener

Bühne die Persönlichkeit und schlagen vom ersten Moment an die Zuschauer mit Charme, Witz und Tempo in

Bann. Ein herrliches Ensemble und Puck (Bethan Walker) ist ein weiblicher Schelm in Strapsen. Überbordende

Fantasie allenthalben, keine Spur von Shakespeare-Weihespiel, und  doch bleibt stets unverfälscht das Stück

im Zentrum. Es geht ja doch, wenn es nur gut genug gemacht ist, Regisseur Raz Shaw und sein Team zeigen

es vor. ( APA - Austria Presse Agentur )

         

 

Im Rahmen des Haydn-Gedenkjahres

Samstag, 17. Oktober, Kulturfabrik Hainburg, Beginn 19 Uhr:


„ IM MYTHOS VERLASSEN ”

Kompositionen von Joseph Haydn, M. Clementi und H. Purcell

Ein musikalisches Portrait der verlassenen Frau: Ariadne und Dido, zwei Gesichter auf den beiden Seiten

derselben Medaille.

Rosa Poulimenou: Sopran

Elisabeth Jess-Kropfitsch: Solo Violine

Fabiana Pastorini: Tanz

1. Frauen-Kammerorchester von Österreich

Anastasios Strikos: Klavier & musikalische Leitung

Basierend auf der Produktion "Donne Abbandonate" der Kulturgesellschaft ZEON Athen

in Kooperation mit fran:cultures - Plattform frankophoner Kulturen - und dem  NAXOS FESTIVAL
 

Im Vorjahr zeigte Art Carnuntum das Schicksal der Ariadne in einer bejubelten Inszenierung des spanischen

Regisseurs Ricardo Iniesta. Im heurigen Haydn-Gedenkjahr präsentiert Art Carnuntum im Rahmen vom Forum

Novum u.a. Kompositionen von Joseph Haydn, der nicht nur in der Region Carnuntum geboren wurde, sondern

auch in Hainburg wirkte.

Gleichzeitig eine Gelegenheit die Ausstellung " PHÄNOMEN  HAYDN - ENTWICKLUNGSJAHRE

 EINES GENIUS " - die ebenfalls in der Kulturfabrik Hainburg stattfindet - zu besuchen.





Art Carnuntum

Welt-Theater-Festival 2008:

Samstag, den 5. Juli im

römischen Amphitheater Petronell-Carnuntum

SHAKESPEARE'S GLOBE THEATRE LONDON:

" ROMEO & JULIET "


Vom Globe in London auf dem Weg nach Carnuntum...

 
 

Die Londoner, erstmals in Österreich, zeigten mit einer hinreißenden

Aufführung von "Romeo & Juliet", was ihr Nationaldichter alles sein

kann: Herzzerreißend tragisch, zum Schenkelklopfen komisch, geil

und ewig gültig. Fabelhaft  ( KURIER ). 

 

Shakespeare darf aufatmen. Frischluftkur für "Romeo und Julia"

beim Art Carnuntum Festival mit dem Globe Theatre London.

...machen einen Grund für das Gelingen deutlich: Die Shake-

speare'sche Sprachfreiheit zu nutzen, mit ihr zu spielen, das macht

man sich hier zu Eigen. Gründlich abgestaubt ergibt sich ein direkter

Zugang zu einem echten Theaterklassiker. ( DER STANDARD  )

 

In den Hauptrollen überzeugten Nitzan Sharron als strenger Prinz

und übermütiger Mercutio, Domenique Bull als aufmüpfige und

schwärmerische Julia und Alan Morissey als liebestrunkener

Romeo. Ein ebenso origineller, wie unterhaltsamer Abend...

( KRONENZEITUNG )

 

Bei Art Carnuntum findet man jedes Jahr Spannendes, Hochklassiges

und hier zu Lande noch nicht Gesehenes. Diesmal Shakespeare's 

Globe Theatre London... Fazit: Drei Stunden Theater pur. Und dabei

keine Sekunde zu viel.  ( Niederösterreichische Nachrichten)

 

Das weltberühmte Shakespeare’s Globe Theatre aus London erstmals

in Österreich: mit Romeo & Juliet im römischen Amphitheater von

Petronell-Carnuntum. Ein Campingbus diente als Kulisse für die größte

Love-Story aller Zeiten. Viele machten zu diesem Theater-Ereignis eine

very-britische Landpartie nach Carnuntum und brachten dabei wie

gewünscht sogar ihr Picknick mit. Für guten Wein und bodenständiges

Heurigenbuffet sorgten aber  wie immer auch Carnuntiner Weinhauer. 

 

Samstag, den 26. Juli, 21 Uhr

im römischen Amphitheater Petronell-Carnuntum:

ATALAYA  / CENTRO ANDALUZ DE TEATRO:

" ARIADNE "


Eine dionysische Nacht präsentierte Spaniens Meisterregisseur

Ricardo Iniesta am 26. Juli im Amphitheater von Petronell-Carnuntum.

Nach den großartigen Erfolgen mit Elektra und Medea folgte in diesem

Jahr als Abschluss seiner Heldinnen-Trilogie Ariadne, welche Dionysos

- Gott des Theaters und des Weines - zu seiner Braut erkor.

 

Großes Theater gibt es im Sommer nicht allein bei den Salzburger

Festspielen. Auch das von Piero Bordin geleitete Festival Art Carnuntum

versteht sich perfekt auf Welttheater, bringt bedeutende Künstler nach

Österreich. So wie etwa das Atalaya Theater Sevilla, das in der Regie

von Ricardo Iniesta seine Version des "Ariadne"-Mythos präsentierte.

...tolle Bilder, sehr starke Darsteller, eine atmosphärisch passende

Musik. Griechische Mythologie in Zeitraffer ; packend, zwingend

umgesetzt, heutig und stets aktuell. Was will man mehr. ( KURIER )

 

Die Macht antiker Mythen. ..gespielt mit einer Intensität, dass man

das Blut der Schauspieler wallen hört! ...dann der großartige Auftritt

von Dionysos: Er leuchtet in allen Farbnuancen zwischen ver-

zehrendem Verlangen, göttlicher Überlegenheit und unendlicher

Unberechenbarkeit. Intensives, ergreifendes Spiel, unsterbliches

Theater!        ( KRONENZEITUNG )

 

Hypnotische Musik und stampfende Rhythmen, große Gesten und

zartes Fingerspiel... faszinierende Figurenzeichnung und vielfältiger

Choreinsatz - ein Abend, von dem man keine Sekunde missen

möchte. Fazit: Der Mythos ein Leben. Antikes ganz modern im

alten Amphitheater.   ( Niederösterreichische Nachrichten )   

 

 

Freitag, den 8. und Samstag, den 9. August, jeweils 21 Uhr:

PETER BROOK:

" WARUM WARUM "


Als weiterer Höhepunkt war in Schloss Hof die allerneueste Inszenierung

einer der bedeutendsten Theaterpersönlichkeiten der Welt zu sehen:

Peter Brook‘s ureigenste Auseinandersetzung mit dem Theater selbst:

Warum Warum. Mit Miriam Goldschmidt und Francesco Agnello (Musik)

 

Peter Brook begeistert in Carnuntum. Eine Schauspielerin - die intensive,

präzise Miriam Goldschmidt - und ein Musiker (Francesco Agnello) wühlen

sich durch Texte von Artaud, Craig, Dulli, Meyerhold oder die Grundsätze

des No-Theaters...  Viel Theorie, sperrig, aber sehr weise und federleicht.

Theater ist eine gefährliche Waffe, mit der man nicht spielen sollte, heißt

es einmal. Richtig. Außer man spielt so virtuos wie ein Peter Brook.

( KURIER )

 

 

Zwischen Shakespeare und Gott. Peter Brook, Vor- und Nachdenker

über die kreativen Wurzeln des Theatermachens, reduziert

Schauspielkunst auf ihre letzte, höchste Sinnebene. Die Bühne:

ein leerer Raum, um zum Kern des Wesens vorzudringen. Die

großartige Miriam Goldschmidt... verdichtet mit ihrer anmutigen,

schillernden Persönlichkeit noch die Intensität dieser Theater-

recherche nach ihrer Daseinsberechtigung... Und schließlich

verpackt er den ganzen Sinn des Lebens in ein einziges Wort:

Warum? Warum! Minimalistischer Nihilismus auf höchstem

Niveau.  ( Kronenzeitung )

 


 
 



Das war 2014:


Samstag, 4. Oktober 2014


NATIONALTHEATER VON NORDGRIECHENLAND





„ LYSISTRATA PROJECT “

nach der Komödie von Aristophanes






In griechische Sprache mit deutscher

Simultanübersetzung



Video-Trailer des bedeutendsten Theater

Griechenlands:


Hier anklicken


*


Samstag, 19. Juli 2014, Beginn 21 Uhr:


CHOREA TEATR, LODZ


EURIPIDES‘ „BACCHANTINNEN“


Im Römischen Amphitheater von Petronell-Carnuntum treffen sich am kommenden Wochenende dionysische Bacchantinnen zu einem im wahrsten Sinne des Wortes berauschenden Fest. Die Anhängerinnen des Dionysos - des Gottes des Weines aber auch des Theaters - enthüllen in ihrer Ekstase ihre tiefsten Empfindungen und geheimsten Wünsche was am Ende zur Katastrophe führt...


Vor 2500 Jahren schrieb Euripides seine Tragöde „Bacchantinnen“ mit welcher sich der polnische Regisseur Tomasz Rodowicz und das Teatr Chorea aus Lodz seit Jahren befasst. Am Samstag, den 19. Juli kommt seine tänzerisch-musikalische Interpretation dieser klassischen Tragödie im Amphitheater von Carnuntum zur Aufführung, schließlich ist eine der Bacchantinnen, die tanzende Mänade, eines der Prunkstücke im Museum Carnuntinum




*


Das weltberühmte

Shakespeare‘s Globe Theatre

aus London war auch 2014 bei uns -

diesmal mit

der neuesten Produktion

„ MUCH ADO ABOUT NOTHING “

( „Viel Lärm um nichts“ )

am 5. und 6. Juli 2014

im Römischen Amphitheater



Sehen Sie den Video-Trailer vom

Globe Theatre London:


Hier anklicken




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Welt-Theater-Festival


2013






„King Lear“ im Juni 2013



„Famoser King Lear! Shakespeares Königsdrama

mit dem Globe-Theatre in Carnuntum: fulminant.“

                                                             Die Presse


Ein virtuoses Spiel mit allen Mitteln des Theaters!

                                                                   Kurier



Shakespeare‘s Globe Theatre London mit

THE TAMING OF THE SHREW“

(„DER WIDERSPENSTIGEN ZÄHMUNG“)

war im Juli im Amphitheater Carnuntum




„Are you ready for some ladies?“ Nein, darauf war man nicht vorbereitet - und gerade deswegen ist „The Taming of the Shrew“ in Carnuntum so überraschend grandios!

Acht junge Frauen stellen ein geniales Ensemble... So viel Frauenpower und Situationskomik gibt es selten... Stimmige Gesangseinlagen zwischen den Szenen setzen dem Theatergenuss noch eins drauf. Fazit: Shakespeare‘s Globe Theater in Carnuntum - jedes Mal ein einzigartiges Erlebnis.


Wenn eine akute Suchtgefahr gegeben ist:

„The Timing of the Shrew“: Das Globe Theatre beim Art Carnuntum Festival begeistert wieder! Fazit: Globe-Gastspiele können süchtig machen.  Kurier, Wertung: 4 1/2 Sterne von möglichen 5!


Wenn Damen bei Shakespeare dumme Männer spielen. Die Kömödie „The Taming of the Shrew“ aus London bei Art Carnuntum:

Theater in Hochform

Die Presse



*


Art Carnuntum - seit Jahren die

Nummer 1 bei Shakespeare pur!


Regisseure wie Sir Peter Hall, Tadashi Suzuki,

Elizabeth Freestone, Raz Shaw,

Gareth Armstrong, Rebecca Gatward,

James Dacre, Bill Buckhurst, Joe

Murphy, Dominic Dromgoole

oder Max Webster

begeisterten mit ihren Inszenierungen

im Rahmen von Art Carnuntum

Publikum und Kritik.



2012 präsentierten wir


Das weltberühmte


SHAKESPEARE‘S

GLOBE THEATRE LONDON


im 5. Jahr bei Art Carnuntum!



Im August 2012 zeigten wir

im Römischen Amphitheater

Petronell-Carnuntum:


William Shakespeare‘s


„ H A M L E T “


Directed by


Dominic Dromgoole and Bill Buckhurst



„Londons Globe Theatre triumphiert auf

Shakespeare-Tour bei Art Carnuntum!“

Die Presse, 13.8.2012


„Grandioses britisches Theater -

nicht nur für Shakespeare-Fans!“

NöN


5 Sterne von möglichen 5!

Wiener Zeitung


„Echtes, großes Welt-Theater“ - „Globe Theatre London brilliert mit Hamlet“ - „wirklich grandioses Theater“ - „ein Höhepunkt bei Art Carnuntum“ - „mit Begeisterung und Jubel gefeiert“ -

„Ein Triumph englischen Theaters“






Zu allen Aufführungen gab es wie immer bequeme

Direktbusse von und zur Wiener Staatsoper.


_ _ _



Am 14. und 15. Juli 2012 zeigten wir

im Kaiserlichen Festschloss Hof, Schlosshof:


„ AS YOU LIKE IT “



„Beste britische Tradition bei Art Carnuntum. Shakespeare‘s

Globe zeigt „As You Like It“ voll Energie und Lust...“

Die Presse, 17.7.2012


„Hinreißend! Die jungen Schauspieler sind

grandiose Komödianten. Begeisterter Applaus“

Kronenzeitung, 18.7.2012




Das Festival Art Carnuntum bewegt sich in einer Klasse, die andere, auch umfangreichere Fest-Veranstaltungen klein aussehen lässt.

Der Standard


Österreichs spektakulärstes Theaterfest!

Kronenzeitung


Art Carnuntum - dem neben Epidauros und Syrakus weltweit renommiertesten Festival des antiken Theaters. Die Liste der bisher beteiligten liest sich wie ein „Who is Who“ der Theaterwelt.

ORF 1


Art Carnuntum - das ungewöhnlichste Festival Österreichs.

Universum



*



PRESSESTIMMEN zum Programm von 2011:


Shakespeare‘s Globe Theatre London

Shakespeare‘s HAMLET



„So sieht echtes, großes Welt-Theater aus!

...doch was heißt in diesem Zusammenhang schon

zeigen? Das Globe Theatre führt Shakespeare

so vor, wie er sein sollte. Lustig, tragisch und

exemplarisch auf den Punkt gebracht. Denn für

wirklich grandioses Theater braucht man recht wenig.

Gespielt wird von allen hinreißend“

KURIER, Wertung: 5 Punkte von möglichen 5 !



„Art Carnuntum: Das Globe Theatre aus London

brilliert mit „Hamlet“ ...und hat

gezeigt, dass aktionsreiches britisches Theater

mit dem gehörigen Respekt vor dem Original William

Shakespeares einen viel stärkeren Effekt erzielen kann

als technische Spielereien mit neuen Medien samt

Versuchen der Selbstfindung durch modische

Regisseure. In der Reithalle fiel der Applaus

nach der dreistündigen Inszenierung jedenfalls

begeistert aus.“    DIE PRESSE



„...und wurde vom Publikum mit Begeisterung und

Jubel gefeiert. Dieser Hamlet - hier der vital-dynamische

Joshua McGuire - ist ein Prinz von dieser Welt. Kein

Ritter der traurigen Gestalt, der Phantasien nachjagt,

kein vergeistigter Träumer, keine psychologisch

analysierte, sezierte Figur. Vielmehr ist dieser Dänen-

Prinz ein jugendlich lebhafter, mitunter auch zappelieger

Mensch aus Fleisch und Blut, der am integranten

Königshof mit Enthusiasmus und viel Bewegung zu

bestehen - und letzlich zu überstehen - versucht. Das

hat Logik, ist doch alles ihn Umgebende ebenso irdisch.

...ein überzeugender Start in die Sommersaison.“

KRONENZEITUNG



„Shakespeare‘s Globe Theatre zieht mit „Hamlet“

von London auf das barocke Schloss Hof:

Ein früher Höhepunkt bei Art Carnuntum.

Passenderweise steht mit Joshua McGuire ein sehr

jugendlicher Hamlet auf der Bühne... Auch der Rest

des Ensembles schlüpft überzeugend in die zahlreichen

Rollen...“  DER STANDARD



„...spielen acht Frauen und Männer in weniger als drei

Stunden alle Rollen - beißend lustig, mitreißend blut-

rünstig, hinreißend wandlungsfähig. Als ein

Energiebündel...tobte Joshua McGuire beeindruckend

über die Bühne, Jade Anouka zeigte als dunkel-

häutige Ophelia selten berührenden Wahnsinn.

Fazit: Ein Triumph englischen Theaters zur

(diesjährigen) Eröffnung von Art Carnuntum.“

NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN



Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Sophokles‘ ANTIGONE

Römisches Amphitheater Petronell-Carnuntum



PRESSESTIMMEN:


Sophokles` Beginn der Antigone noch zu steigern, der einen gewaltigen Spannungsbogen aufreißt, ist eine beeindruckende Leistung. Diese gelang Hansgünther Heymes Neuinszenierung der Tragödie im römischen Amphitheater in Petronell-Carnuntum, wo Antigone im Rahmen von Art Carnuntum aufgeführt wurde...


DER STANDARD


Azizé Flittner gibt eine stolze, vorbildliche und glaubwürdige Antigone. Jana Zöll als ihre Schwester Ismene ist genau so herausragend glaubhaft in ihrer Angst vor Bestrafung wie in ihrem Mut, als sie ihrer Schwester letztendlich doch beisteht. Und Peter Kaghanovitch verkörpert als Kreon das wahrhaft Bedrohliche eines irren, machtsüchtigen Herrschers, dessen Einsicht viel zu spät kommt. Insgesamt sind die Darsteller des Theaters im Pfalzbau aus Ludwigshafen großartig.


NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN


Eine selbstbewusste Frau trifft den irren Onkel Kreon. Die „Antigone“ des Sophokles bei Art Carnuntum ist durchwachsen: Moderne Anspielungen und antikes Pathos ringen miteinander. Flittner ist eine selbstbewusste, zugleich rührende Antigone mit großer Stimme, die auch einmal lachen darf in ihrer Verzweiflung. Die kleinwüchsige Jana Zöll als ihre Schwester Ismene im Rollstuhl schwankt zwischen Furcht und Tapferkeit. Das soll auch so sein.


DIE PRESSE


Hansgünther Heymes Inszenierung beansprucht Sophokles als Zeitgenosse des 21. Jahrhunderts. Auch und gerade in Verbindung mit Wolfgang Schadewaldts Übersetzung überzeugt dieses Konzept. Scharf konturiert zeichnet Heyme die Personen: Azizé Flittner (Antigone) verbindet vitale Gazellenhaftigkeit mit selbst verleugnender Todessehnsucht; Jana Zöll hingegen - kleinwüchsig und an den Rollstuhl gefesselt - entfesselt den Überlebenswillen ihrer Schwester Ismene. Peter Kaghanovitch gestaltet Kreon als selbstverliebt tänzelnden Gockel, dem die stereotypen Unterwerfungsrituale seines Sohnes Haimon (Mathias Wendel) wichtiger sind als dessen Tiraden. Am Ende bleibt nicht so sehr ein gebrochener Mensch als vielmehr ein gescheiteter Politagitator.


KURIER. Wertung: 4 von 5 möglichen 5 Punkten



Shakespeare‘s Globe Theatre London

Shakespeare‘s AS YOU LIKE IT




Ein Traum aus Tweed, aber sonst super unanständig: Das Globe Theatre aus London mit „As You Like It“ bei der Art Carnuntum. Mit der für die Shakespeare-Bühne üblichen Turbulenz samt Cross-Dressing und ziemlich vulgären Witzen finden die Paare zueinander, und eine magische Erscheinung führt auch den üblen Friedrich wieder auf die rechte Bahn. Die Garstigkeit der synchron auf Männer spuckenden Damen und ihre Political Incorrectness machen Spaß - Shakespeare war wohl der erste Monthy Python.


DER STANDARD



Man spielt sozusagen geradeaus und schöpft aus diesem universellen Zugang die Energie die den Abend trägt. Eine Verkleidungs- und Liebesgeschichte in historisch angedeuteten Kostümen, aber mit Augenzwinkern und so voller Saft und Jugendlichkeit, dass das Publikum einfach mitgerissen ist. Neben dem flüssigen Witz bleibt Platz für Poesie - und vor allem für Phantasie. Es sind heutige Menschen, die auf dem Podium stehen, die zagen und scherzen und lieben. Und plötzlich ist der oftmals unüberwindbare Bruch zwischen Sprache und Gegenwart, zwischen glaubwürdiger Präsentation und Textwahrheit aufgehoben. ...Theaterfreude voll Tempo, Jugendlichkeit, sprachlicher Dynamik. Ein federleichter Theaterspaß. Witz, Satire, Ironie mit tieferer Bedeutung nach Shakespeare-Art.


KRONENZEITUNG


In diesem Wald sind alle damit beschäftigt, einander und sich selbst zu finden. Motor des Geschehens ist des Herzogs Tochter Rosalind (Jo Herbert), die die meiste Zeit undercover als Bursch Ganymede unterwegs ist. Hinreißend kopiert sie männliche Körpersprache und biedert sich kumpanenhaft an den von ihr geliebten Orlando (Gunnar Cauthery) an. Begleitet wird Rosalind von ihrer Cousine Celia (kongenial Beth Park); die Dialoge der beiden haben Flügel! Dritter im Bunde ist Touchstone. Gregory Gudgeon macht aus dem fool einen verschrobenen Intellektuellen, der sich in seiner Dandyhaftigkeit nirgends so deplatziert fühlt wie in der freien Natur. James Dacres Inszenierung ist perfekt in der Personenführung.


KURIER. Wertung: 5 Punkte von möglichen 5 !


Dass Österreich eines der ersten Länder war, das die Truppe bereiste, lag auch am erstklassigen Ruf der Art Carnuntum. Mit „As You Like It“ ist das Globe heuer schon zum zweiten Mal in Österreich... Großartige Schauspielkunst, gewitzte Regie (James Dacre), temporeiche Choreographie (Georgina Lamb) und viel Musik - das Globe stellt unter Beweis, dass großes Theater nicht die große Bühne braucht.


WIENER ZEITUNG. Wertung: 5 Sterne von möglichen 5 !


Genau so gefällt es uns: Das Globe Theater versprühte mit Shakespeare‘s „As You Like It“ Liebes- und Lebensfreude in Schlosshof. Nach dem mitreißend-tragischen „Hamlet“ zeigte die dem Original liebevoll treue Theatergruppe dem modernen Publikum wie gleichermaßen witzig der Meister der elisabethanischen Bühne sein konnte - und bewies einmal mehr, mit wie wenig Kulisse wirklich großes Theater auskommt.

Die Inszenierung von James Dacre ist eine mitreißende Tour de Force durch die Seelen und deren Abgründe. Köstlich auch die Pointen: wenn etwa die Damen angewidert ausspucken wenn‘s um Männer geht. Herausragend im exzellenten Bühnenkollektiv: Jo Herbert als Rosalind. Fazit: Shakespeare ganz nah am Original.


NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN



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Bekanntmachung vom 5. 9. 2011:



Großartiger Erfolg für Gerard Logan‘s

„The Rape of Lucrece“


GERARD LOGAN‘s „THE RAPE OF LUCRECE“

siegt in der Kategorie „beste Solo-Aufführung“

des Edinburgh-Festivals!


Bereits im Vorjahr präsentierte Art Carnuntum Shakespeare‘s „THE RAPE OF LUCRECE“ in Österreich - jetzt wurde diese Produktion als beste Solo-Aufführung des weltbekannten Edinburgh Festivals 2011 ausgezeichnet!


Ein Riesenerfolg und eine verdiente Auszeichnung des grandiosen Schauspielers Gerard Logan und seines Regisseurs Gareth Armstrong. Schon vor einem Jahr wurden beide in Carnuntum von Publikum und Presse enthusiastisch gefeiert. Art Carnuntum gratuliert beiden herzlich!




Dies war unser Programm 2010:


William Shakespeare‘s

The Rape of Lucrece

( „Die geschändete Lukretia“ )



Wohl kein Mythos der Antike inspirierte so viele Künstler wie das Schicksal der schönen und tugendhaften Römerin Lukretia. Antonio Bellucci, Sandro Botticelli, Lucas Cranach der Ältere wie auch der Jüngere, Albrecht Dürer, Lorenzo Lotto, Tizian, Rembrandt, Peter Paul

Rubens, Paolo Veronese und viele andere hielten ihr Schicksal mit ihren Gemälden fest. Shakespeare widmete ihr sein Versepos „The Rape of Lucrece“, jetzt meisterhaft inszeniert von Gareth Armstrong und fasznierend interpretiert von Gerard Logan. (Sir Trevor Nunn:

„Sensational!“)





Erstmals in der neu rekonstruierten Römischen Therme

des Archäologischen Parks Carnuntum, Petronell-Carnuntum


„Shakespeares Verserzählung im Rahmen der Art Carnuntum in der römischen Therme zu erleben, ist ein Ereignis. In der Inszenierung von Gareth Armstrong überzeugt der Darsteller Logan dank seiner kraftvollen Erzählweise, der farbenreichen, plastischen Art der Gestaltung. Er schlüpft in alle Rollen, ist Lukretia, Tarquinius, Erzähler oder Vater, er sorgt für packende dramatische Schlüsselmomente und einzelne heftige Blitzpunkte im Bericht. So einfach kann großes, faszinierendes Theater sein!“

Kronenzeitung


Logan trägt die Erzählung bis zur letzten Minute mit beeindruckender Präsenz. Keine Sekunde der Unaufmerksamkeit erlaubt er sich und dem Publikum. Verdiente Bravo-Rufe holen ihn zweimal zurück auf die Bühne.

Der Standard


Mehr als ein Schultertuch, ein paar Sound- und Lichteffekte brauchte der Mime nicht, um diesen Gründungsmythos der römischen Republik darzustellen. Logan schlüpfte stimmlich und gestisch von Rolle zu Rolle und wandelte sich mit Hilfe des Stücks Stoff in den Vergewaltiger Prinz Tarquinius, die geschändete Lukretia, den trauernden Gatten - und das Tuch zuletzt noch in den Leichnam der Patrizierin. Eine fulminante One-Man-Show in schönstem britischen Englisch.

Kurier  / Kurier-Wertung: 5 Punkte von möglichen 5 !


Einmal mehr stellte die Art Carnuntum ihren Ruf als Spielstätte feinsten Welttheaters unter Beweis.... Eine Herausforderung für einen männlichen Schauspieler ist aber die Darstellung der gepeinigten Lukretia, deren selbstquälerische Verzweiflung naturgemäß im Zentrum steht. Logan, der in dieser schauspielerischen Tour de Force facettenreich zwischen den Rollen changiert, meistert dies mit Bravour. Sein volles, gleichwohl jugendliches Timbre, das den eleganten, an Ovid gemahnenden Sprachduktus von Shakespeares Versepos minutiös auslotet, gibt dieser Inszenierung zusätzlichen Reiz. Tosernder Applaus.

Wiener Zeitung


Man versinkt förmlich in der elisabethanischen Dichtkunst des Meisters und wird durch Gerard Logans geradezu beklemmender Wandlungsfähigkeit in die seelischen Abgründe des Vergewaltigers, des letzten römischen Königs Tarquinius, ebenso mitgerissen wie von der Qual des Opfers, der schönen Lukretia, berührt. In gut eineinhalb Stunden führte Logan sein Publikum in die Welt des römischen Reichs, das Shakespeare nahe am antiken Ovid-Text zeichnet, spielte gekonnt mit der mächtigen Sprache des Originaltextes und macht die Dichtung auf der Bühne dermaßen lebendig, dass man meint, das Schlafgemach der Lukretia ebenso vor sich zu sehen wie die Feldherrenhügel, von denen aus Lukretia von ihrem Mann Collatinus verehrt wird...

Niederösterreichische Nachrichten



* * *


Shakespeare‘s Globe Theatre

London

William Shakespeare‘s

„ The Comedy of Errors “

( „Die Komödie der Irrungen „)


Virtuoses Verwechslungsspiel


Shakespeare pur: "Comedy of Errors" Schon vor der Vorstellung fühlt man sich wie in Shakespeares Heimat. Es ist später Nachmittag, und der barocke Garten im niederösterreichischen Festschloss Hof präsentiert sich von seiner schönsten hochsommerlichen Seite. Auf den Wiesen zwischen Pferdestallungen und Brunnengrotte sitzen strohbehütete Menschen auf Holzklappstühlen und Laura-Ashley-Decken und - trinken Tee. Natürlich unterhalten sie sich in gepflegtestem British English.

So klischeehaft dieses Szenario eine Schauspieler-Performance vermuten lässt, bei den Picknickenden handelt es sich um das Publikum von Shakespeares The Comedy of Errors (Die Komödie der Irrungen), einem Gastspiel des Londonder Globe Theatre bei Art Carnuntum. Bereits zum dritten Mal hat der Leiter des Welttheaterfestivals, Piero Bordin, die Shakespeare-Profis am vergangenen Wochenende nach Schloss Hof geladen.

Frei von der holprigen Wortlast der deutschen Sprache wird hier eine Shakespeare-Aufführung dargeboten, deren Qualität weit über ein rein historisches Schauspiel hinausgeht (Inszenierung: Rebecca Gatward). Unaufgeregt, aber voller Witz und Charme spielen die Darsteller des Shakespeare's-Globe-on-Tour-Ensembles in der Verwechslungskomödie.

Das vermutlich früheste Lustspiel Shakespeares beruht auf Menaechmi (Die Zwillinge) von Plautus, der mit seiner feinen Figurenzeichnung ein früher Meister der breiten Publikumswirkung war. Es wird von Zwillingsbrüdern erzählt, die auf den Namen Antipholus (Tom Mothersdale als Antipholus of Syracuse und als Antipholus of Ephesus) hören und schon als Kinder durch einen Schiffbruch getrennt wurden. Einer der beiden lebt in Ephesos.

Als dessen Bruder eines Tages in der Stadt und somit im Leben seines Zwillings eintrifft, sind Verwirrung und Chaos vorprogrammiert. Shakespeare fügte noch ein zweites Zwillingspaar ein: die Sklaven der beiden Protagonisten (Fergal McElherron als zweifacher Dromio) nämlich. Acht Darsteller spielen 13 Rollen. Wenn die Schauspieler dann Dialoge mit sich selbst führen, erreicht die Komik dieses kurzweiligen Abends ihren Höhepunkt.


Der Standard




Mit Shakespeare im siebenten Theaterhimmel


Internationales Format mit dem Globe Theatre bei Art Carnuntum

Virtuos werden Temperamente - eines der Herren-Diener-Paare eher skurrile Softies, eines eher cholerisch - auch stimmlich (ohne Verstärker!) gegeneinander abgesetzt. Betroffen von den MIssverständnissen ist vor allem Adriana, die Gattin, die mehrmals den falschen Antipholus eine Szene macht (selbst im Keifen charmant Ellie Burrows). Rebecca Gatward (Regie) kommt mit minimalistischer Einheitsbühne und wenigen Requisiten aus. Zentral sind Wort und Spiel.


...in halsbrecherischem Tempo switchen Tom Mothersdale und Fergal McElherron zwischen den Zwillingsrollen hin und her. Zur Identitätsstiftung reichen kleine Accessoires wie Brille, Hut sowie eine bravourös differenzierte Mimik und Körpersprache, die auch Mister-Bean-Effekte nicht scheut.


...Intendant Piero Bordin löst den Anspruch als Welttheater-Festival voll ein und bietet internationales Format.


Kurier / Kurier-Wertung: 5 Punkte von möglichen 5 !




So lustig kann großes Welttheater sein...


Wieder einmal hat Piero Bordin darauf Wert gelegt, dass es nicht

irgendein Stück ist, das im Welt-Theater-Festival einen der Höhepunkte

bildet. Immer sucht der Intendant die Verbindung zum historischen Boden, auf dem die weltberühmten Schauspieler in Carnuntum auftreten. Der antike Stoff, der in Shakespeares „Comedy of Errors“ verarbeitet ist, schlägt so die Brücke zur Gegenwart und zur Region und macht das Art Carnuntum Festival authentisch und somit nachhaltig erfolgreich.


Niederösterreichische Nachrichten