30. INTERNATIONALES SYMPOSION ART CARNUNTUM

8 - 11. November 2019

KULTURFABRIK HAINBURG
































Von links nach rechts: Ünal Özmural und Hakan Tanta, Vizebürgermeister von Izmit, Petronell’s Kulturgemeinderat Erwin Schübl, Ana Misic, Repräsentantin des Bürgermeisters von Nis, Serbien, Elfi Bordin, Akin Ülkü Sevinc, Präsident und Nurcan Göktas Vizepräsidentin von Art Nicomeda, Izmit, Martin Almstädter, Bürgermeister von Petronell-Carnuntum, Stela Jovanovic, Repräsentantin der Stadt Nis, Serbien, Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek, Prof. Piero Bordin, Gajo Gajic von der serbisch-orthodoxen Kirche, Aussenministerin a.D. Dr. Karin Kneissl, Bürgermeisterin der Stadt Izmit/Nicomedia Frau Fatma Hürriyet Kaplan, Ihre Exzellenz Frau Catherine Koika, Botschafterin Griechenlands, Dr. Fabrizio Iuriano, Direktor des Italienischen Kulturinstitutes als Vertreter des italienischen Botschafters und S. Exzellenz Ümit Yardim, Botschafter der Republik Türkei.




Das von Piero Bordin initiierte und gestaltete Kaisertreffen-Monument in Carnuntum


TAG DES DENKMALS 2019

„KAISER, KÖNIGE, PHILOSOPHEN“

In Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt

„ KAISERTREFFEN-DENKMAL CARNUNTUM“

Sonntag, den 29. September 2019, 17-18 Uhr

Führung um 17 Uhr bei freiem Eintritt. Treffpunkt:

Eingang zum Archäologischen Park Carnuntum (Römerstadt Carnuntum)

Hauptstraße 1A, 2404 Petronell-Carnuntum



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Art Carnuntum -

Kunst Geschichte Theater Kultur


Welt-Theater-Festival

und

Welt-Geschichte




Das WELT-THEATER-FESTIVAL Art Carnuntum widmet sich dem philosophischen Kulturerbe Europas und präsentiert alljährlich großartige Stücke des klassischen Welttheaters in spannenden, zeitgemäßen Inszenierungen bedeutendster Künstler und Theater der Welt.

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Das Internationale Symposion Art Carnuntum und das Projekt "DIE KAISER VON CARNUNTUM VERÄNDERTEN DIE WELT" befasst sich mit der kulturhistorischen Bedeutung Carnuntums und den weltpolitischen Auswirkungen des Kaisertreffens im Jahre 308.




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ART CARNUNTUM 2019:

Welt-Theater-Festival im Römischen Amphitheater

2404 Petronell-Carnuntum




Samstag, 3. August 2019, Beginn 19.30 h:

AUS MYTHEN GEBOREN

Das große Art Carnuntum Fest

Eine poetisch-musikalische Reise zu den Wurzeln unserer

europäischen Kultur. Eine Hommage an das Theater und

an Melina Mercouri - der Initiatorin der

„Kulturhauptstädte Europas“




Poetisch-musikalische Reise zur Demokratie: spannende Hommage an das Theater und die Politikerin Melina Mercouri. Dass eine Lesung mit Musik auch ein fesselndes Abenteuer sein kann, bewies der Intendant von „Art Carnuntum“, Piero Bordin, bei

der Eröffnung seines „Welttheater-Festivals“ im Amphitheater am vergangenen Samstag.


Unter dem Titel „Aus Mythen geboren“ lasen der deutsche auf antikes Drama spezialisierte Regisseur Hansgünther Heyme und die Schauspielerin und Trägerin des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, Helga David, Textfragmente des griechischen Dichters Aristophanes in der Übersetzung von Piero Bordin. Verblüffend auch, wie aktuell die rund 2.500 Jahre alten Texte von Aristophanes sind. Da heißt es etwa: „Es gab Zeiten, als man nicht nur wegen des Geldes ins Parlament einzog.“ Oder: „Wir müssen den Staat den Frauen übergeben.“


Dazu gab es in einem kurzweiligen Programm musikalische Einlagen des „Orpheus Kammerorchesters Wien“ unter der Leitung von Konstantinos Diminakis mit Liedern, die die griechische Schauspielerin, Politikerin und Initiatorin der „Kulturhauptstädte Europas“, Melina Mercouri, gesungen hat.


Als hervorragende Interpretin der Hommage an Mercouri erwies sich die zypriotische Sängerin Katerina Vasileiadou, die mit den auf griechisch gesungenen Liedern, etwa von Mikis Theodorakis, den Geist von Widerstand und Liebe über die Bühne brachte.

NIEDERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN



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Shakespeare‘s Globe Theatre London

das wohl berühmteste Theater der Welt

mit 3 Stücken in Originalbesetzung bei Art Carnuntum:


Freitag, 9. August 2019, Beginn 19.30h:

THE COMEDY OF ERRORS


Samstag, 10. August 2019, Beginn 14 Uhr:

TWELFTH NIGHT


Samstag, 10. August 2019, Beginn 19.30h:

PERICLES




SHAKESPEARE PUR IN CARNUNTUM


Globe on Tour war dieses Wochenende beim Festival Art Carnuntum zu Gast. Die Londoner Truppe begeisterte mit drei Stücken von William Shakespeare.


Was braucht man, um tolles Theater zu machen? Ein gutes Stück, ein paar Bretter, ein wandelbares Ensemble und Zuseher, die bereit sind, der Fantasie zu folgen. All dies trifft heute häufig auf die Produktionen von Shakespeare‘s Globe zu. Den Werkendes englischen Dramatikers und seiner Zeitgenossen will man möglichst nahekommen...


Die Künstler zogen sangesfroh ein, schamlos laienhaft musizierend, als wollten sie schrägeTöne aus Fellini-Filmen übertreffen. Sie wurden zum Schluss enthusiastisch gefeiert...  Zudem schlüpfen Frauen in Männerrollen! Und vice versa. Evelyn Miller spielt Herzog Orsiono, Andrius Gaucas Gräfin Olivia. So viel Gender-Verwirrung strengt mächtig an. Aber, hey, ho, hier gelingt sie wirklich.

DIE PRESSE



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Mittwoch, 14. August 2019, Beginn 21 Uhr:

Theater der Schattenevolution, Polen

DIE ERKANNTEN UNERKANNTEN









DIE ERKANNTEN UNERKANNTEN


Nach der Hommage an Melina Mercouri und drei Produktionen des Shakespeare‘s Globe Theatre London hat ein Gastspiel des Theaters der Schattenevolution aus Poznan (Polen) beim Art Carnuntum Welt-Theater-Festivals fasziniert: „Die erkannten Unerkannten“ (Regie Wioletta Dadej) verdichten elementare Motive der Menschheitsgeschichte zu 50 aufregenden Minuten.

Ausgangspunkt sind die eindrucktvollen torso-ähnlichen Figurengruppen der 2017 verstorbenen polnischen Bildhauerin Magdalena Abakonowicz, die auf der Bühne zu teils kopflosen, teils mit großen ungeschlachten Häuptern versehene Gestalten werden.

Es sind magisch wirkende Elemente, wenn diese im fahl ausgeleuchteten Rund des Amphitheaters zum Leben erwachen, ein wenig wie in Michael Jackson‘s legendärem „Thriller“-Video, dann einander metzelnd, fliehend, rote Fahnen schwingend, während im nächtlichen Hintergrund Positionslichter von Flugzeugen und Windrädern blinken


Ein verblüffender Abend voll archaischer Kraft und Symbolik, der wieder einmal bewusst macht, was Theater zu bewirken imstande sein kann und soll. Piero Bordin, langjähriger Intendant von Art Carnuntum, holt Jahr für Jahr spannende Bühnenereignisse ins Land und bringt ein, was sonst dem sommerlichen Theatergeschehen in Niederösterreich weitgehend fehlt: Internationalität, weite geistige Horizonte, höchster Qualitätsanspruch.

APA Austria Presse Agentur



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Freitag, 23. August 2019, Beginn 21 Uhr:

THE SUMMIT / DER GIPFEL

Faszinierende Welt-Geschichte in Carnuntum


„THE SUMMIT / DER GIPFEL“ über das Gipfeltreffen der römischen Kaiser in Carnuntum im Jahr 308 und dessen weltveränderten Auswirkungen. Eine spektakuläre theatralische Zeitreise am einstigen historischen Originalschauplatz: im römischen Amphitheater

von Petronell-Carnuntum.




PIERO BORDINS THE SUMMIT / DER GIPFEL


Vier Kaiser veränderten die Welt


Beim Art Carnuntum-Festival lässt Allrounder Piero Bordin mit „The Summit“ Niederösterreichs Vergangenheit im Heute auferstehen. Es ist eine Art Historien-Doku, die mit römischen Legionären beginnt, dann aber plötzlich im Jahr 2019 landet. Denn mit den neuzeitlich gekleideten Kaisern kommen die Luxuslimousinen, kommt auch ein Fernsehteam, kommen Fotografen, kommt die Medienwelt in die Szene. Und siehe da: So anders scheint die Welt im Jahr 308 nicht!


Gerald Groß, ehemaliger ORF-Anchorman, spielt sich selbst, ist der Moderator vor Ort, der durch das historische Ereignis führt. Dabei geht es nicht nur um Geschichte, sondern auch um augenzwinkernd eingestreute Seitenhiebe auf die aktuelle politische Landschaft. Mit Selbstironie!  ...und (man) erlebt wie das österreichische Carnuntum seinen Platz in der Weltgeschichte bekam. Ein lehr- und pointenreich witziger, in der Vernetzung der Zeiten spannender Abend!

KRONENZEITUNG









Zu allen Aufführunge gab es bequeme

Direktbusse von und zur Wiener Oper



Ausführliche „Programminformation“ kostenlos anfordern



unter: team@artcarnuntum.at


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Einige Pressestimmen zum „Summit“:


„Kein romantisiertes Theaterstück mit gedichteter Handlung, sondern ein knallharter Tatsachenbericht! ...ein flott und perfekt aufbereitetes Event, bei dem die historischen Ereignisse gekonnt präsentiert werden. Das alles gelingt federleicht, anspielungsreich und witzig... Ein kurzer, kurzweiliger Abend: Geschichte ohne Zeigefinger, die amüsiert!“

Kronenzeitung


„Bordins „The Summit / Der Gipfel“ überzeugt in Carnuntum!

Ein sehr beeindruckender Brückenschlag über die Jahrhunderte hinweg, der die Bedeutung Carnuntums für die Entwicklung von Toleranz und Humanität veranschaulicht, ein Aspekt, der auch im Tourismusmarketing und im Selbstverständnis der Region noch viel Stärkere Beachtung verdient.“

Salzburger Nachrichten


„Wer allerdings eine schulfunkartige, didaktisch aufbereitete Geschichtsstunde befürchtet, wird in 80 kurzweiligen Minuten aufs Angenehmste enttäuscht.“

Austria Presse Agentur


„Nicht als Fiktion, sondern als Bericht will er sein „Gipfeltreffen

am Originalschauplatz“ verstanden wissen, doch nach dem hochamüsierten Publikum zu schließen, ist ihm auch eine tadellose Komödie gelungen, deren Komik darin besteht, dass Politiker immer waren, wie sie sind. Das alles ist so zeitlos modern, könnte ebenso gut ein Meeting der Brüsseler Spitzen oder ein Bussi-Bussi-Auftritt von Trump/Putin sein, die Parallelen sind gelegt, es ist wirklich zum Lachen. Nichts fehlt an diesem Abend. Weder die gemeinsame Altarenthüllung noch die Pose beim Gruppenfoto.“

Mottingers Meinung



Art Carnuntum Info-Hotline:


Tel. 0664 392 3400


team@artcarnuntum.at





Das gesamte Programm mit allen Details wird Ihnen gerne zugeschickt:


team@artcarnuntum.at


WELT-THEATER-FESTIVAL




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Art Carnuntum


WELT-GESCHICHTE


Das Symposion Art Carnuntum und das Projekt WELT-GESCHICHTE "Die Kaiser von Carnuntum veränderten die Welt" befasst sich mit der kulturhistorischen Bedeutung Carnuntums und den weltpolitischen Auswirkungen des Kaisertreffens im Jahre 308.


11. November 2008 -

11. November 2018

10 JAHRE „CARNUNTUM-TAG“






11. NOVEMBER 2008

GRUNDSTEINLEGUNG FÜR KAISERTREFFEN-MONUMENT

INSTALLATION IM AMPHITHEATER PETRONELL-CARNUNTUM


14. APRIL 2011

    ENTHÜLLUNG DES MONUMENTES IN CARNUNTUM


30. APRIL 2011

ÖKUMENISCHE GEDENKFEIER ZUM 1700. JAHRESTAG DES

TOLERANZEDIKTES VON NIKOMEDIA IM

WIENER STEPHANSDOM


30. APRIL 2011

EINWEIHUNG DER MARTIN LUTHER KIRCHE IN HAINBURG

AM 1700. JAHRESTAG DES EDIKTES VON NIKOMEDIA


22. JULI 2011

ENTHÜLLUNG DES DENKMALS 1700 JAHRE TOLERANZEDIKT

IN DER STADT IZMIT / NIKOMEDIA


3. JUNI 2012

ENTHÜLLUNG DES DENKMALS KONSTANTIN DES GROSSEN

IN SEINER GEBURTSSTADT NAISSUS / NIS


26 - 28. OKTOBER 2012

AUSSTELLTUNG UND SYMPOSION IN ROM

VIDEOAKTION AM 1700. JAHRESTAGES AN DER MILVISCHEN BRÜCKE


11. NOVEMBER 2013

SONDERSITZUNG DES NÖ-LANDTAGES ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG


7. NOVEMBER 2014

ÖKUMENISCHER PATRIARCH BARTHOLOMAIOS BESUCHT CARNUNTUM


11. NOVEMBER 2015

CARNUNTUM-TAG 2015

Ein Ort großer Weltgeschichte

CARNUNTUM

A Great Place of World History


Carnuntum ist ein Ort großer Geschichte. Von Hadrian einst zur Provinzhauptstadt ernannt schrieb später der Philosophenkaiser Mark Aurel hier auf griechisch einen Teil seiner berühmten „Selbstbetrachtungen“. Er betitelte diese sogar mit „Geschrieben in Carnuntum“.

Jahre danach ernannten Legionäre Carnuntums ihren Kommandanten Septimius Severus zum neuen Kaiser des Römischen Imperiums. Dessen bedeutendes Wirken reichte von Carnuntum über Nikomedia und Rom bis zum britannischen York.

Das wohl wichtigste Ereignis war aber die im November 308 in Carnuntum stattgefundene sogenannte „Kaiserkonferenz“. Diese war weit mehr als eine Konferenz - sondern vielmehr ein Gipfeltreffen römischer Kaiser welche hier in Carnuntum die Herrschaft über das gesamte Römische Reich neu regelten. Das Ergebnis dieses Gipfeltreffens führte zu Konsequenzen welche die Welt nachhaltig bis heute veränderten.

Unter Mitwirkung des bereits vor Jahren abgedankten Kaisers Diokletian entstand am 11. November 308 in Carnuntum die vierte und letzte “Tetrarchie” (“Viererherrschaft”). Diese, einst von ihm für das große Imperium eingeführte Regierungsform, bestand aus vier Kaisern - jeweils zwei für das Ost- und zwei für das Weströmische Reich.

Der Beschluss dieses Gipfeltreffens war folgender: Galerius und Maximinus Deia blieben Augustus (Kaiser) und Cäsar (Mitkaiser) des Oströmischen Reiches. Licinius und Konstantin (später “der Grosse” genannt) wurden in Carnuntum zum Augustus und Caesar des Weströmischen Reiches. Diese hier ernannte Tetrachie war zwar von kurzer Dauer, bewirkte aber in dieser Zeit unvorstellbares.

Diese “Kaiser von Carnuntum” änderten den Lauf der Welt. Durch das von ihnen erlassene “Edikt von Nikomedia“ am 30. April 311 wurde erstmals das Christentum toleriert und führte zur Beendigung der Christenverfolgungen und dem Durchbruch unserer abendländischen Kultur.

Die “Vereinbarung von Mailand” (auch Edikt von Mailand genannt) zwischen Licinius und Konstantin im Jahr 313 brachte die religiöse Toleranz - die Freiheit der Glaubensentscheidung für alle. Heutzutage weltweit eines der wichtigsten Grund- und Menschenrechte der Vereinten Nationen. 

Zum Gedenken daran wurde 2011 im Archäologischen Park Petronell-Carnuntum auf Initiative von Piero Bordin ein von ihm entworfenes „Kaisertreffen-Monument“ vom damaligen Landeshauptmann und dem Vizekanzler und Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten enthüllt. Es symbolisiert das damalige Gipfeltreffen zwischen Ost und West am 11. November 308 und die dabei in Carnuntum zur Macht gekommenen vier Kaiser des Römischen Reiches.

NB: Bei dem Kaisertreffen in Carnuntum wurde der sich in Rom selbst zum Kaiser ernannte Maxentius nicht anerkannt. Am 28. Oktober 312 besiegte ihn Konstantin bei der legendären Schlacht an der Milvischen Brücke und erfüllte damit einen weiteren Beschluss des Gipfeltreffens von Carnuntum. Ausführliche Informationen über „Die Kaiser von Carnuntum“ unter „Welt-Geschichte“

© Piero Bordin





Carnuntum-Tag am 11. November 2018

im Rahmen des Internationalen Symposions Art Carnuntum u.a.

mit S.E. dem Apostolischen Nuntius in Österreich

Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen,

Bundesministerin Dr. Karin Kneissl,

Bundesminister a.D.  Dr. Werner Fasslabend

Bürgermeister Martin Almstädter

und offizielle Respräsentanten u.a. der Städte

Izmit/NIkomedia und Nis






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