Ausstellung


14. Januar bis 5. Februar 2016 :


AUF SPUREN DER RÖMISCHEN

KAISER VON CARNUNTUM


Dokumentation einer kulturhistorischen Aktion

von Piero Bordin


Italienisches Kulturinstitut Wien

Palais Sternberg





Eröffnung der Ausstellung am 14. Januar 2016


Vor 1700 Jahren wurde bei der Kaiserkonferenz von Carnuntum die politische Entscheidung getroffen, welche innerhalb kurzer Zeit zur Tolerierung des Christentums, zur Beendigung der Christenverfolgungen und zur religiösen Toleranz, der Freiheit der Glaubensentscheidung für alle, führte - heutzutage weltweit eines der wichtigsten Grund- und Menschenrechte. 


Piero Bordin folgt diese historischen Ereignisse in einem Abstand von 1700 Jahren. Ergebnis ist eine Reise quer durch Europa bis nach Kleinasien - zu den Orten des römischen Imperiums, welche in diesem Zusammenhang einst eine bedeutende Rolle spielten. Die Fotos dieser Ausstellung folgen den historischen Wegen die einst - von Carnuntum aus - zu unserem heutigen Europa führten.


In Zusammenarbeit mit dem  Art Carnuntum Informationszentrum Kaiserkonferenz


Infos unter Tel. 0664 392 3400




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Kultur- und Welt-Geschichte


Carnuntum-Tag 2014

am 7. November

Hochkarätiges Gipfeltreffen

in Carnuntum


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AM FREITAG, den 11. APRIL fand ab 14 Uhr  im

Archäologischen Park Carnuntum,

2404 Petronell-Carnuntum,

EIN FEST FÜR CARNUNTUM

statt.


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2013

Art Carnuntum „Carnuntum-Tage“

11. - 22. November 2013:

Ausstellung im Nö-Landhaus

St. Pölten

„1700 JAHRE VEREINBARUNG

VON MAILAND - Von Carnuntum

über Nikomedia bis Mailand“




2012

„JAHR KONSTANTIN DES GROSSEN“

1700 Jahre „En touto nika - in hoc signo vinces“


2011

JUBILÄUMSJAHR DER TOLERANZ “

1700 Jahre Toleranzedikt von Nikomedia durch die

„Kaiser von Carnuntum“

CARNUNTUM-TAG 2017

11. NOVEMBER



ART CARNUNTUM INFORMATIONSZENTRUM KAISERTREFFEN












“ Carnuntum - ein Ort großer Weltgeschichte “


Das Fundament für eine der größten Umwälzungen in der Geschichte wurde einst im heutigen Niederösterreich, in Carnuntum, gelegt. Am 11. November 308 wurden hier bei der sogenannten “Kaiserkonferenz” Galerius, Maximinus Daia, Licinius und Konstantin zu den vier Herrschern - „Tetrarchen“- des Römischen Reiches. Mit der Anerkennung des Christentums, der Beendigung der Christenverfolgungen und der Gewährung der allgemeinen Religionsfreiheit änderten diese Kaiser kurz darauf den Lauf der Welt.

Das Informationszentrum zur Kaiserkonferenz würdigt im Rahmen des Internationalen Symposions Art Carnuntum und mit Unterstützung der Abteilung Kultur und Wissenschaft der Nieder-österreichischen Landesregierung dieses Ereignis und ladet dazu in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Carnuntum am Jahrestag der Kaiserkonferenz herzlich zu einem Festakt ein.


Beginn am Samstag, den 11. November 2017 um

15 Uhr


Eintritt frei - Anmeldung unter

team@artcarnuntum.at

erbeten






 
 


„Der Vertrag von Lissabon“

„Das Protokoll von Kyoto“

„Die Konferenz von Jalta“

„Die Vereinbarung von Mailand“

„Das Edikt von Nikomedia“

„Die Kaiserkonferenz von Carnuntum“

Sie veränderte die Welt.















Am 11. November 308 fand in Carnuntum bei Wien unter Leitung von Diokletian die sogenannte "Kaiserkonferenz" statt. Dabei wurde eine der wichtigsten Entscheidungen der Menschheit getroffen: mit dem Beschluss eine neue Viererherrschaft ("Tetrarchie") zu etablieren, wurden die Machtverhältnisse im Römischen Reich neu aufgeteilt. Als Herrscher im Osten wurden Galerius als Augustus und Maximinus als Caesar bestimmt, im Westen Licinius als Augustus und Konstantin als Caesar. Jener Konstantin, der später als „der Große“ in die Geschichte einging und durch Tolerierung des Christentums die Welt veränderte.

Aber nicht nur Konstantin, sondern Galerius war es, der schon zweieinhalb Jahre später - am 30. April 311 - das "Toleranzedikt von Nikomedia" erließ und damit erstmals das Christentum duldete. Zwei Jahre danach verfassten Konstantin und Licinius gemeinsam die "Vereinbarung von Mailand" welches die Freiheit der Glaubensentscheidung für alle Religionen bedeutete.

Somit hat sich innerhalb kurzer Zeit durch die Kaiser von Carnuntum, durch diese Weichenstellung vor 1700 Jahren, ein unvorstellbarer Wandel vollzogen der unsere Welt und unsere Kultur für immer verändert und geprägt hat.   

Diese Wende ist umso größer und erstaunlicher, da unter Diokletian - aber lange auch unter Galerius - eine der größten Christenverfolgungen aller Zeiten stattfanden.

Piero Bordin, Gründer und Intendant von Art Carnuntum, entdeckte erstmals die weltverändernde Dimension dieses historischen Ereignisses und initiierte innerhalb kürzester Zeit mit Unterstützung der Abteilung Kultur und Wissenschaft der Niederösterreichischen Landesregierung und in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Carnuntum eine weltweit einzigartige, über mehrere Jahre führende Veranstaltungsreihe unter dem Titel  „DIE KAISER VON CARNUNTUM - Sie veränderten die Welt“.

Themenschwerpunkt ist die faszinierende Zeitspanne am Beginn der „Konstantinischen Wende“ zwischen der klassischen Antike und deren Götterwelt bis zum Christentum. Mit ausgewählten, hochkarätigen künstlerischen und wissenschaftlichen Veranstaltungen werden im zeitlichen Abstand von exakt 1700 Jahren die weltverändernden Ereignisse von der Machtverteilung in Carnuntum an die vier Tetrarchen am 11. November 308/2008 über den Zeitpunkt des Toleranzediktes von Nikomedia 311/2011, dem Sieg an der Milvischen Brücke 312/2012 bis zur Vereinbarung von Mailand im Jahre 313/2013 begleitet. Sie sollen einer heutigen Generation einen Einblick über diese entscheidende Entwicklung unserer Menschheit und der - für die gesamte Welt bedeutenden - Rolle Carnuntums in der Geschichte gewähren.

Eine einzigartige, faszinierende Zeitreise zu den Ursprüngen unserer Kultur. Sie begann am 11. November 2008 in Carnuntum - dort, wo sich vor 1700 Jahren die Welt für immer veränderte.




Unter Anwesenheit zahlreicher Diplomaten und den Botschaftern von Ägypten, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Syrien, Tschechien und Ungarn sowie vielen Ehrengästen erfolgte im Archäologischen Park Carnuntum die Präsentation des Projektes sowie des Entwurfes des im Bau befindlichen, begehbaren Monumentes für die  Kaiserkonferenz von 308 durch Landesrätin Dr. Petra Bohuslav in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Als Höhepunkt überbrachte S.E. Metropolit Michael von Austria eine Grußbotschaft von S.A. Bartholomaios, Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom und Ökumenischen Patriarchen.

















Im Amphitheater von Petronell-Carnuntum (den Innenausmaßen der Arena nach eines der größten der Welt) wurde an diesem Tag als künstlerische Installation das überdimensionierte - wahrscheinlich selbst vom Weltraum oder über Google Earth sichtbare - Zeichen der Begegnung und der Machtaufteilung des West- und Ost-Römischen Reiches an die vier Tetrarchen sichtbar (Foto aus dem Flugzeug). In- und ausländische Fernsehsender berichteten in ihren Nachrichtensendungen von diesem Ereignis.




Die von der Münze Österreich geprägten Gedenkmedaillen zum 1700. Jahrestag der Kaiserkonferenz "Die Kaiser von Carnuntum veränderten die Welt“ - gibt es in Silber und Gold. 



II. Teil / 2010-2011



DER VORJÄHRIGE „CARNUNTUM-TAG“  FAND AM 12. 11. 2010

IM ARCHÄOLOGISCHEN MUSEUM CARNUNTINUM STATT.












Auf dem Weg nach Izmit/Nikomedia: „Galerius-Bogen“

an der historischen Via Egnatia in Thessaloniki





Kino-Trailer




Historische Städte und Stätten, die mit den einstigen

„Kaisern von Carnuntum“ eng verbunden waren und die Welt veränderten:



Carnuntum

(Archäologischer Park Carnuntum)

Arles (Constantina)

Istanbul (Konstantinopel)

Izmit (Nicomedia)

Milano

Nis

Rom

Sofia (Serdica)

Thessaloniki

Trier (Augusta Treverorum)

York (Colonia Eboracensium)

Zajecar (Felix Romuliana)


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2011 - Jubiläumsjahr der Toleranz:

1700 Jahre Toleranzedikt durch die

„Kaiser von Carnuntum“.


Am 30. April 311 erließ Galerius im Namen der am 11. Nov. 308 in

Carnuntum ernannten Tetrarchen das „Toleranzedikt von Nikomedia“,

welches 313 durch Konstantin dem Großen und Licinius mit der

„Vereinbarung von Mailand“ erweitert wurde und Freiheit der

Glaubensentscheidung für alle Religionen bedeutete.


Das Fundament für eine der größten Umwälzungen in der Geschichte

der Menschheit wurde einst im heutigen Österreich gelegt:

in Carnuntum.



Nie zuvor hat man Auswirkung, Konsequenz und Folgen der Machtverteilung

von Carnuntum derartig betrachtet. Erstmals Piero Bordin hat durch sein

2008 begonnenes kunsthistorisches Projekt „Die Kaiser von Carnuntum

veränderten die Welt“ diese faszinierende Fakten dargelegt und folgt den

historischen Ereignissen in einem exakten Zeitraum von 1700 Jahren. 











Hier der Text des Toleranzediktes von Nikomedia vom 30. April 311 :

( Nach Eusebius von Cäsarea )

„Imperator Cäsar Galerius Valerius Maximianus, der Unbesiegbare (Invictus), Augustus, Pontifex Maximus (oberster Priester), Besieger der Germanen, Besieger der Ägypter, Besieger der Thebais, fünfmal Besieger der Sarmaten, zweimal Besieger der Perser, sechsmal Besieger der Carpi, Besieger der Armenier, Besieger der Meder, Besieger der Adiabener, zwanzigmal Inhaber der tribunizischen Gewalt, neunmal Imperator, achtmal Konsul, Vater des Vaterlandes, Prokonsul, und Imperator Cäsar Flavius Valerius Konstantinus, der Fromme, der Glückliche, der Unbesiegbare, Augustus, Pontifex Maximus, Inhaber der tribunizischen Gewalt, fünfmal Imperator, Konsul, Vater des Vaterlandes, Prokonsul, und Imperator Cäsar Valerius Licinianus Licinius, der Fromme, der Glückliche, der Unbesiegbare, Augustus, Pontifex Maximus, viermal Inhaber der tribunizischen Gewalt, dreimal Imperator, Konsul, Vater des Vaterlandes, Prokonsul, entbieten den Bewohnern ihrer Provinzen Gruß.

Unter den übrigen Verordnungen, die wir zum Wohle und Nutzen des Staates erlassen, haben wir seinerzeit den Willen bekundet, alle Verhältnisse entsprechend den alten Gesetzen und der römischen Staatsverfassung zu ordnen und dafür zu sorgen, daß auch die Christen, die die Religion ihrer Vorfahren verlassen, wieder zu besserer Einsicht kämen. Aus irgendwelchem Grunde hatte sie solcher Eigenwille erfaßt und solche Torheit befallen, daß sie nicht mehr den Bräuchen der Alten folgten, die vielleicht sogar ihre eigenen Ahnen dereinst eingeführt, sondern nach eigenem Gutdünken so, wie jeder wollte, sich selbst Gesetze machten und sich an diese hielten und da und dort bunte Menschenmengen versammelten. Als nun durch uns ein Erlaß erging, der sie zu den von den Vorfahren festgelegten Sitten zurückführen sollte, wurde sehr vielen der Prozeß gemacht, und sehr viele gerieten in Verwirrung und erlitten auf mannigfache Weise den Tod. Und da wir sehen, daß die meisten bei ihrer Torheit beharren und weder den himmlischen Göttern die schuldige Ehrfurcht erweisen noch den Gott der Christen verehren, so haben wir geglaubt, mit Rücksicht auf unsere Menschenfreundlichkeit und unsere ständige Gewohnheit, gemäß der wir allen Menschen Nachsicht zu schenken pflegen, auch auf diesen Fall bereitwilligst unsere Gnade ausdehnen zu müssen. Sie sollen also wiederum Christen sein und die Häuser, in denen sie sich versammelten, wieder herstellen, jedoch unter der Bedingung, daß sie in keiner Weise gegen die Staatsverfassung handeln. In einem weiteren Schreiben werden wir den Richtern Weisung geben, wie sie sich zu verhalten haben. In Ansehung dieses unseres Gnadenerlasses sollen sie daher zu ihrem Gott für unser Wohlergehen, für das des Volkes und ihr eigenes flehen, damit das Staatswesen in jeder Beziehung unversehrt bleibe und sie sorgenlos in ihren Wohnungen leben können.“

  1. *„Hoc edictum proponitur Nicomediae pridie Kalendas Maias ipso octies et Maximino iterum consulibus“. („Dieses Edikt wird vorgelegt in Nikomedia am Tage vor den Kalenden des Mai in unserem achten (Regierungs)Jahr (Galerius) und im zweiten Jahr des Maximinus“).

* Dieser Nachsatz findet sich bei Lactantius. Es gibt zwei Überlieferungen des Ediktes, eine von Lactantius in Latein und eine ins Griechische übersetzte von Eusebius, welche die offizielle Titel der Kaiser (siehe erster Absatz oben) mit anführt. Beide Überlieferungen nennen nur Kaiser, die am 11. November 308 in Carnuntum an die Macht gekommen waren. Bei der wohl erst nachträglich angefertigten Übersetzung des Eusebius dürfte Maximinus bewusst oder unbewusst weggelassen worden sein.



2011:

Jubiläumsjahr

1700 Jahre Toleranzedikt

der „Kaiser von Carnuntum“



Weitere Aktivitäten zu diesem Thema:


14. - 15. April 2011

Internationales Symposion

TOLERANZ UND RELIGIONSFREIHEIT

311 - 2011

KARL-FRANZENS-UNIVERSITÄT GRAZ



15. April 2011:

Enthüllung des

Kaisertreffen-Monumentes

in Carnuntum















Am 15. April 2011 wurde das von Piero Bordin initiierte

und entworfene Kaisertreffen-Monument 

„Monument für einen wichtigen Moment

in der Geschichte der Menschheit“

im Archäologischen Park Carnuntum von

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gemeinsam

mit Vizekanzler und Bundesminister für europäische

und internationale Angelegenheiten

Dr. Michael Spindelegger enthüllt.












Samstag, 30. April 2011:


In Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro Oriente


9.00 Uhr:

Ökumenische Feier im










Wiener Stephansdom



14.00 Uhr:

Feierliche Einweihung der neuen

evangelischen Martin-Luther-Kirche in Hainburg


Ab 17.00 Uhr:

im Archäologischen Park Carnuntum

Petronell-Carnuntum:


In Zusammenarbeit mit der NÖ-Landesausstellung

dem Archäologischen Park Carnuntum

und der Stadt Izmit/Nikomedia:



Großes Fest

zum Jubiläums-Jahrestag des Toleranzediktes

„CARNUNTUM CHANGED THE WORLD -

FEST DES TOLERANZEDIKTES“


Welturaufführung von Christopher J. Hoh‘s

„ÖKUMENISCHE MEDITATIONEN“

mit einem Chor der Wiener Singakademie und

dem 1. Frauen-Kammerorchester von Österreich.


Danach

Internationales Musikprogramm mit

TIMNA BRAUER & ELIAS MEIRI ENSEMBLE



Ferner die Präsentation

der neuen von Piero Bordin entworfenen

Silber-Gedenkmedaille der Münze Österreich

„1700 Jahre Toleranzedikt“,









ein Sonderpostamt der Österreichischen Post AG

mit Sonderstempel und Sondermarken.

Dazu mediterrane wie auch örtliche Spezialitäten

und Carnuntiner Wein.


*

Im Rahmen des Internationalen Symposions

Art Carnuntum vom 28. April bis 1. Mai 2011

„SEIDENSTRASSE trifft BERNSTEINSTRASSE“

( SILK ROAD MEETS AMBER ROAD )

IZMIT / NICOMEDIA in CARNUNTUM

Fotoausstellung „Izmit einst und heute“,

Live-Musik aus Izmit,

kostenlose Handarbeits-Workshops

der Stadt Izmit (Nicomedia) zur

Überlieferung traditionsreicher Techniken

der Seidenstickerei etc.

im rekonstruierten „Haus des Lucius“

Freitag/Samstag/Sonntag

Kalligraphieen / Seidenfadenartige Süßigkeiten

zum Probekosten, Musik und vieles mehr.


team@artcarnuntum.at















Am 23. Juli 2011 wurde in der türkischen Stadt

Izmit, einst Nicomedia, im Rahmen eines

feierlichen Festaktes an das „Edikt von

Nikomedia“ erinnert welches hier

vor 1700 Jahren verkündet wurde.


Dazu wurde u.a. im Zentrum der

historischen Stadt das von

Piero Bordin initiierte und entworfene und

von der Stadt Izmit errichtete Monument

„City of Tolerance

Nicomedia Izmit 311 - 2011“

feierlich von Bürgermeister

Dr. Nevzat Dogan enthüllt.


Unter der Anwesenheit vieler Ehrengäste, Botschafter

und anderer Diplomaten wurde Piero Bordin u.a.

auch zum Ehrenbürger der Stadt Izmit ernannt.



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Es folgte der


„CARNUNTUM-TAG“

11. November 2011

11.11.11 - „Carnuntum-Day“

( Jahrestag der historischen Kaiserkonferenz )



Feierlicher Festakt im

Archäologischen Park Carnuntum

am Freitag, den 11. November 2011


Auftakt mit der Militärmusik des

Militärkommandos Niederösterreich


Gemeinsame Feier in Carnuntum

mit der Stadt Izmit/Nikomedia,

der Stadt des Toleranzediktes,

und der Stadt Nis/Naissos,

der Geburtsstadt Konstantin des Großen.









In diesem Rahmen u.a. die Präsentation

des internationalen Kulturprojektes

„ GREAT PLACES OF WORLD HISTORY “



Musikalisches Rahmenprogramm mit dem

Studentenchor der Akademie Nis. Am

Samstag, den 12. November gab es

um 18 Uhr ein weiteres Konzert des

Chores in der Kulturfabrik Hainburg.



*



VERANSTALTUNGEN

2012:


Montag, 30. April 2012 :


IZMIT - NICOMEDIA

A Great Place Of World History

City of the first Edict of Tolerance


JAHRESTAG DES

TOLERANZEDIKTES VON NIKOMEDIA

DURCH DIE KAISER VON CARNUNTUM


Gedenkfeier in Izmit - dem antiken Nicomedia -

in Zusammenarbeit von Art Carnuntum und

Art Nicomedia und der Stadt Nis. Live-Videoübertragung

aus Izmit-Nikomedia nach Carnuntum.



*


CARNUNTUM

Ein Ort großer Weltgeschichte:


Sonntag, 20. Mai 2012 :


Am Vorabend des Namenstages von Konstantin


FEST FÜR KONSTANTIN DEN GROSSEN


im Rahmen des Projektes

„Die Kaiser von Carnuntum veränderten die Welt“.


Ein großes, legendäres Ereignis der Geschichte

hat heuer den runden Jahrestag:


312 / 2012: 1700 JAHRE

„EN TOYTΩ NIKA“ - „IN HOC SIGNO VINCES“


KONSTANTIN WAR EINER DER VIER IM JAHR 308 IN CARNUNTUM ERNANNTEN TETRARCHEN. ER SIEGTE VOR 1700 JAHREN UNTER DEM ZEICHEN DES KREUZES AN DER MILVISCHEN BRÜCKE. GEMEINSAM MIT LICINIUS VERFASSTE ER 313 DIE „VEREINBARUNG VON MAILAND, WELCHE DIE FREIHEIT DER GLAUBENSENTSCHEIDUNG FÜR ALLE RELIGIONEN BEDEUTETE. IM JAHR 330 GRÜNDETE ER KONSTANTINOPEL, DAS NEUE ROM, DAS SPÄTERE BYZANZ. ER MACHTE DEN SONNTAG ZUM FEIERTAG UND WAR DER ERSTE CHRISTLICHE KAISER.



SONNTAG, 20. MAI 2012, BEGINN 15.30 UHR

IM ARCHÄOLOGISCHEN PARK CARNUNTUM

A-2404 Petronell-Carnuntum, Hauptstraße 1



In Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Carnuntum


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NIS / NAISSOS

A Great Place Of World History

Birthplace of Constantine the Great


1 - 4. Juni 2012:

Mehrtägige Feier zu Ehren

Konstantin des Großen

und seiner Mutter Helena













Am 3. Juni 2012 erfolgte in Nis gegenüber dem Rathaus

und vor der Brücke zur alten Festung die Enthüllung des von

Piero Bordin initiierten und gestalteten Monumentes für

Kaiser Konstantin den Grossen.














*


CARNUNTUM

Ein Ort großer Weltgeschichte


TAG DES GEDENKENS

AM

TAG DES DENKMALS

( World Heritage Day )





                                                      



Sonntag, 30. September 2012

Römisches Amphitheater Petronell-Carnuntum

in Zusammenarbeit mit dem

Bundesdenkmalamt

















AB 17.00 UHR IM RÖMISCHEN AMPHITHEATER PETRONELL:

ÖKUMENISCHE GEDENKFEIER DER KIRCHEN ÖSTERREICHS

GEDENKEN AN DAS ENDE DER
CHRISTENVERFOLGUNGEN
UND DEN BEGINN DER
„KONSTANTINISCHEN WENDE“ VOR
1700 JAHREN DURCH DIE EINST IN CARNUNTUM ERNANNTEN KAISER (TETRARCHEN) GALERIUS, MAXIMINUS, LICINIUS UND KONSTANTIN.

Im Vorjahr fand am 30. April 2011 - dem 1700. Jahrestag des Ediktes von Nikomedia - ein ökumenischer Gedenkgottesdienst im Wiener Stephansdom statt. Heuer wurde im Amphitheater von Carnuntum den Opfern der Verfolgungen gedacht die auf grausame Art ums Leben gekommen sind. An diesem Gedenktag im Rahmen des kulturhistorischen Projektes „Die Kaiser von Carnuntum veränderten die Welt“ wurde an das Ende der Christenverfolgungen durch das Edikt von Nikomedia (im Jahre 311) und der Vereinbarung von Mailand (313) sowie an den Sieg Konstantin des Großen an der Milvischen Brücke vor 1700 Jahren erinnert.



Ab 16 Uhr im Amphitheater:


Konzert des

1. Frauen-Kammerorchester von Österreich mit

Elisabeth Jess-Kropfitsch



Ab 17 Uhr im Amphitheater:


Ökumenische Gedenkfeier der

Kirchen Österreichs in Zusammenarbeit mit dem

Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich und

der Stiftung Pro Oriente.




Art Carnuntum „Geschichte-Erzähler“

führten vom Amphitheater

zum Kaisertreffen-Denkmal, dem

„Monument für einen wichtigen Moment in der

Menschheitsgeschichte“ und erklärten

dabei die historischen Hintergründe und die

weitreichenden Folgen der im Jahr 308

in Carnuntum ernannten Tetrarchie.


Von 15.30 h bis 19 Uhr:


Sonderpostamt der Österreichischen Post AG

mit Sonderbriefmarken und Sonderstempel

„Tag des Denkmals - Tag des Gedenkens“


Um 17.30 Uhr:


Ökumenische Gedenkfeier

im römischen Amphitheater Petronell-Carnuntum.


In Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro Oriente

und dem Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich.






Veranstaltungen vom 25.-28. Oktober 2012

in Rom:




25. ottobre/Oktober - ore 18.00 Uhr


forum austriaco di cultura

Viale Bruno Buozzi 113 - 00197 Roma


Konferenz und Fotoausstellung

conferenza & mostra fotografica:

Von Carnuntum nach Nikomedia - auf den

Spuren Konstantin des Grossen

Da Carnunto a Nicomedia: sulle tracce di

Costantino il Grande


sabato 27 ottobre - ore 18.30

nella Basilica di Santa Croce al Flaminio

in Via Guido Reni 2nd, Roma:

Solenne Pontificale presieduto da

S. Em. Rev. Cardinale Walter Brandmüller


*


    PONTE MILVIO, ROMA

A Great Place Of World History















Ponte Milvio, Rom:

„in hoc signo“

Lichtinstallation von Piero Bordin, Oktober 2012


Donnerstag, 25. Oktober,

Samstag 27. und Sonntag 28. Oktober 2012 :


Art Carnuntum Gedenkfeier in Rom unter dem

Ehrenschutz des Italienischen Kulturministeriums


1700. Jahrestag des Sieges an der Milvischen Brücke



*


CARNUNTUM

Ein Ort großer Weltgeschichte


Freitag, 9. November - Sonntag, 11. November :


INTERNATIONALES SYMPOSION

ART CARNUNTUM 2012


in diesem Rahmen am


Sonntag, den 11. November 2012:


CARNUNTUM-TAG /  CARNUNTUM-DAY


Alljährlicher Jahrestag der Kaiserkonferenz von 308

im Archäologischen Park Carnuntum und

im Museum Carnuntinum



*


Weitere Informationen über kommende Ereignisse und

Veranstaltungen im Rahmen des Projektes

„ DIE KAISER VON CARNUNTUM “

werden hier bekanntgegeben.



team@artcarnuntum.at



*


Carnuntum, die bedeutendste römische Siedlung Österreichs, war einst

die Hauptstadt der Provinz Oberpannonien

 

*

 

„Philosophenkaiser“ Marc Aurel (161-180 n.Chr.) verbrachte mehrere Jahre

in Carnuntum und schrieb dort auf griechisch einen großen Teil seiner

„Selbstbetrachtungen“ die er mit  „Ta en Karnounto“ („geschrieben in Carnuntum“

betitelte.

*

 

193 n.Chr. wurde Septimius Severus von seinen Legionären

in Carnuntum zum römischen Kaiser ausgerufen.

 

*

 

Vor 1700 Jahren - am 11. November des Jahres 308 - fand unter Leitung von Diokletian

eine große Kaiserkonferenz statt, bei der Galerius, Maximinus, Licinius und Konstantin zu

den vier Herrschern ("Tetrarchen") des Römischen Reiches wurden. Mit den

Toleranzedikten von Nikomedia und Mailand änderten diese Kaiser kurz darauf den

Lauf der Welt...

 

*

 

Mit der Eröffnung des Archäologischen Parks Carnuntum werden die Zeugen der

ehemaligen Stadt erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den letzten

Jahren gelingt es, immer mehr Besucher für Carnuntum und das Leben zur Zeit der

Römer zu begeistern: durch behutsame Rekonstruktionen mit den Methoden der

experimentellen Archäologie und durch spannend aufbereitete Programme.

 

*

 

Das Festival Art Carnuntum widmet sich dem philosophischen Kulturerbe Europas

und präsentiert alljährlich großartige Stücke des klassischen Welttheaters in spannenden,

 zeitgemäßen Inszenierungen bedeutendster Künstler und Theater der Welt.


Das Symposion Art Carnuntum und das Projekt

"Die Kaiser von Carnuntum veränderten die Welt"

befasst sich vor allem mit der kulturhistorischen Bedeutung Carnuntums und

den weltpolitischen Folgen und Auswirkungen der Kaiserkonferenz von 308.

 

*

 

Zeitloses in unserer zeitlosen Zeit:

Art Carnuntum - wir machen Geschichte.






In Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Carnuntum.

Gefördert von der Abteilung Kultur und Wissenschaft der

Niederösterreichschen Landesregierung. Mit Unterstützung des

Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.










Archäologischer Park Carnuntum



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